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Ostschweiz Der Kanton Thurgau will an den Schulen Krisen-Teams bilden

Das schulische Kriseninterventionsteam Thurgau (SKIT) des Amtes für Volksschule hat mit der Polizei und anderen Blaulichtorganisationen ein Sicherheitskonzept für Schulen erarbeitet.

Schüler auf dem Weg zum Schulhaus
Legende: Das Thurgauer Amt für Volksschule will mehr für die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler tun. Keystone

Die Schule soll ein Ort der Sicherheit, der Verlässlichkeit und des Vertrauens sein, schreibt das Amt für Volksschule. Es gebe keine hundertprozentige Sicherheit, dennoch sei es äussert wichtig, dass sich Schulen mit dem Thema Sicherheit auseinander setzten.

Drei Sicherheitssäulen

Der nun erarbeitete Leitfaden für ein Sicherheitskonzept beruht auf den drei Säulen «Organisation», «Infrastruktur» und «Menschen» und umfasst zehn Kapitel.

In «Organisation» wird beschrieben, wie zum Beispiel ein schuleigenes Krisenteam aufgebaut wird oder wie ein Pflichtenheft für einen Sicherheitsbeauftragten der Schule aussehen könnte. Der Bereich «Infrastruktur» beinhaltet unter anderem Angaben zu baulichen Massnahmen wie Gebäudesicherheit oder gibt Hinweise auf die Zusammenarbeit mit Blaulichtorganisationen. Unter «Menschen» wird auf Themen wie Prävention, Schulung im Notfall oder Öffentlichkeitsarbeit eingegangen.

Das Sicherheitskonzept soll den Schulen helfen, sich auf solche ausserordentliche Ereignisse vorzubereiten. Ein sicheres und umsichtiges Auftreten im Krisenfall vermittle allen Schulangehörigen Sicherheit und erhöht das Vertrauen in die Schule, schreibt das Amt für Volksschule weiter.

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