Zum Inhalt springen
Inhalt

Sinkende Asylzahlen Die Gemeinden können sich nicht zurücklehnen

Zwei Flüchtlinge Lernen am Tisch
Legende: Die Betreuung und Integration von Flüchtlingen bleibt für die Gemeinden weiterhin eine grosse Aufgabe. Keystone

Die rückläufigen Asylzahlen entlasten nicht nur den Bund und die Kantone, auch die Gemeinden im Kanton St. Gallen spüren, dass der Druck aktuell geringer ist. «Es gibt weniger Anfragen, neue Asylsuchende aufzunehmen», sagt Vreni Wild, Gemeindepräsidentin von Neckertal.

Die Gemeinden lehnen sich nun aber nicht etwa zurück. Man könne ja nie genau wissen, wie sich die internationale Politik verändere, sagt Roger Meier, Ratsschreiber von Wattwil. Leere Wohnungen im Besitz der Gemeinden werden also nicht einfach verkauft. Gleichzeitig bleibe die Arbeit zur Betreuung und Integration der bereits zugeteilten Asylsuchenden gross, sagt Beat Tinner, Gemeindepräsident von Wartau, die Arbeit gehe nicht so schnell aus.

Eine Gemeinde im Kanton St. Gallen bekam bis anhin so viel Asylsuchende zugeteilt, wie ein Prozent seiner Wohnbevölkerung entspricht. Dieser Wert wird nun auf 0.9 Prozent gesenkt.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.