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Die Region im Krisenmodus Wie geht's seit dem Lockdown?

Am 16. März hat sich das Leben in der Schweiz schlagartig verändert. Menschen aus der Region erzählen, wie sie damit umgehen.

Am 16. März mussten viele Unternehmer ihren Betrieb oder ihr Geschäft schliessen. Schülerinnen und Schüler blieben zu Hause, Lehrpersonen unterrichteten erstmals via Internet.

In diesen Tagen haben verschiedene Menschen gegenüber dem «Regionaljournal» ihre Befindlichkeit beschrieben oder von ihren Sorgen erzählt. Zwei Wochen später fragen wir nach.

Markus Fust, Schreiner, Wil

Mit rund 60 Mitarbeitenden führt Markus Fust eine grosse Schreinerei in Wil. Handwerker können nicht im Homeoffice arbeiten. Die grösste Sorge von Markus Fust kurz vor dem Lockdown war, dass er wegen eines Quarantänefalls die Produktion einschränken müsste. Davon ist die Schreinerei heute aber weit entfernt. Die Auftragsbücher sind gut gefüllt, der Betrieb brummt trotz genauen Hygienemassnahmen. Fust denkt sogar an Expansion.

Franz Sepp Caluori, Gastronom und Bäcker, Chur

Mitten in Chur führt Caluori ein Restaurant mit Bäckerei. Er ist auch Präsident von Gastro Graubünden. In dieser Funktion bekam er zu Beginn der neuen Massnahmen viele Anfragen. Kollegen riet er, einen Take-Away-Service anzubieten. Das hätten viele gemacht, die Situation sei aber nicht annähernd mit dem Normalzustand zu vergleichen.

Ralf Schäpper, Schulleiter Primarschule Feldli-Schoren

Vor einem Monat noch gingen in der Primarschule Feldli-Schoren in St. Gallen noch viele Kinder ein und aus. Sie benutzten den Foot-Shake als Begrüssung und übten das Händewaschen. Heute sind nur noch einzelne Lehrer in der Schule. «Das Herz der Schule fehlt», sagt Ralf Schäpper. Er wünscht sich, dass die Schulen so schnell wie möglich wieder öffnen.

Regine Rust, Geschäftsführerin Stiftung Suchthilfe

Die Stiftung Suchthilfe St. Gallen hat vor zwei Wochen ihre Gassenküche neu organisiert und daraus wurde ein Take-Away-Angebot . Dabei gehe es nicht nur ums Essen, sagte Geschäftsführerin Rust: «Es ist auch eine kurze Form von direktem Kontakt. Mit Abstand ist doch noch ein kurzes Gespräch möglich. So können wir Unterstützung anbieten.»

Anna Keller, Schülerin, Kanti Wattwil

Die 17-jährige Anna Keller geht an die Kantonsschule Wattwil. Am 16. März verfolgte sie den Unterricht erstmals von daheim aus. Auch geturnt wird via Fernunterricht. Anna Keller sagte damals: «Im Moment gefällt es mir daheim zu sein. Auf längere Frist würde ich aber doch lieber zur Schule gehen.»

Fia Tuor, Kosmetikerin, Chur

Die Bündnerin hat gleich zu Beginn der neuen Massnahmen einen WhatsApp-Chat eröffnet, in dem sie sich mit Branchenkolleginnen beispielsweise über Unterstützungsmöglichkeiten austauscht. Am 16. März sagte sie: «Alleinerziehende Mütter etwa fielen aus allen Wolken. Wir stecken alle im gleichen Boot und wollen uns gegenseitig unterstützen.»

Regionaljournal Ostschweiz und Graubünden; diverse Sendungen seit 16.3.2020;

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