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Ostschweiz Die unschöne Seite der Mode im Textilmuseum

Die Ausstellung «Fast Fashion. Die Schattenseiten der Mode» beleuchtet die Hintergründe der globalisierten Produktion von Mode. Sie befasst sich mit den Produktionsmechanismen, mit wirtschaftlichen und sozialen Aspekten, aber auch mit Umweltfragen.

Legende: Audio Interview mit Museumsdirektorin Michaela Reichel abspielen. Laufzeit 04:27 Minuten.
04:27 min

Der Begriff «Fast Fashion» bezeichnet eine Unternehmensstrategie, die darauf zielt, in immer kürzeren Abständen neue Mode in die Geschäfte zu bringen. Klassische Modesegmente wie Haute Couture, Prêt-à-porter und mittelpreisige Konfektionsware beschränken sich auf wenige Kollektionen pro Jahr, wohingegen Billiglabel im gleichen Zeitraum zwölf und mehr Kollektionen lancieren.

Als Reaktion auf die Missstände der Fast Fashion formierte sich in den vergangenen Jahren die Slow Fashion-Bewegung. Bei näherer Betrachtung zeigt sich, dass die komplexe Problematik einfachen Lösungsansätzen entgegensteht. Und so sieht sich der Konsument, der um ethisch korrektes Verhalten beim Kleiderkauf bemüht ist, vielerlei Tücken ausgesetzt, die der Karikaturist Ruedi Widmer in der Ausstellung mit spitzer Feder kommentiert.

Die Schau, die vom Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg konzipiert worden ist, wurde vom Textilmuseum St.Gallen für die Schweiz adaptiert.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Willy Gruen (wgruen)
    Massenwerbung ist der Todfeind der persönlichen Verantwortung. Solange uns im Fernsehen, im Radio und auf Internet vorgegaukelt wird, 'how white my shirts can be', solange feiert der globalisierte Kommerz noch fröhliche Urständ. Aber es gibt einfache und effektive Abwehrmittel: keine Kredite aufnehmen für schnelllebige Waren und keine Sachen kaufen, die mit Massenwerbung angepriesen wird. Das nutzlose und total überteuerte iPhone ist ein Paradebeispiel auf das man sofort verzichten kann.
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    1. Antwort von u. Felber (Keule)
      bin sehr zufrieden mit dem iPhone, um weiten besser als brennende samsungs :)
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