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Windenergie Drei Windpärke – zwei im Gegenwind

In der Ostschweiz sind derzeit drei Windpärke relativ weit fortgeschritten – aber nur einer hat Rückenwind.

Legende: Audio Windpärken weht ein rauer Wind entgegen (19.04.2017) abspielen. Laufzeit 1:27 Minuten.
1:27 min
  • Dem Projekt «Appenzeller »Wind» – mit den über 200 Meter hohen Masten auf den Hügeln über dem Rheintal – weht ein steifer Wind entgegen. Eine starke Bürgergruppierung wehrt sich gegen die «Verschandelung der Hügel».
  • Dem Projekt «Linthwind» - einem 40 Millionen Franken teuren Windpark im Linthgebiet – steht seit neustem die Glarner Standortgemeinde Glarus Nord entgegen. Sie will im Herbst eine Grundsatzabstimmung durchführen, obwohl der Kanton die Zone bereits für Windenergie ausgeschieden hat.
  • Einzig das Projekt «Windpark in der Melser Rheinau» hat wenig Widerstand. Dort sollen drei Windräder gebaut werden, welche rund 5000 Haushalte versorgen. Das Projekt soll noch in diesem Jahr einen entscheidenden Schritt vorwärts machen: Es soll im Richtplan des Kantons St.Gallen eingetragen werden.

SRF 1, Regionaljournal Ostschweiz, 06:32 Uhr

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5 Kommentare

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  • Kommentar von A. Keller (eyko)
    Mit diesem Energiegesetz wird Tür und Tor geöffnet für eine grossflächige Verschandelung unseres Landes mit Windturbinen mit Tötung von Tausenden von Vögeln und Fledermäusen. Ein Problem bei der Windkraft ist aber auch die hohe Siedlungsdichte in der Schweiz: Viele Anwohner wehren sich gegen ein Windrad vor der eigenen Haustür. Windanlagen stehen überall in der Schweiz im heftigen Gegenwind.
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    1. Antwort von Sandro Beer (Sand Be)
      @A.Keller: solche Behauptungen werden auch nicht wahrer wenn sie ständig wiederholt werden. Windturbinen veschandeln die Landschaft und Natur weit weniger als Zersiederlung und Verkehr, auch für die Tötung von Tausenden von Vögeln und Fledermäusen sind Zersiedelung, Verkehr und auch Hauskatzen eine viel grössere Gefahr für unsere Biodiversität. Und Windanlagen in den Bergen sind jetzt weiss Gott nicht direkt vor der Haustür... da gibt es durchaus sinnvolle Standorte.
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  • Kommentar von A. Keller (eyko)
    Im grossen Umkreis hinaus ist die Sichtbarkeit hoch, nicht zuletzt, weil die drehenden Rotorblätter die Blicke ganz automatisch auf sich ziehen. Selbst nachts bleiben die Windparks wegen ihrer blinkenden Positionslichter ständig sichtbar und lärmig. Ausserdem sind sie eine Gefahr für Vögel.Die Errichtung mehrerer 200 Meter hoher Windräder kommt einem fatalen und nicht rückgängig zu machenden Eingriff in die Landschaft gleich. Verschandelung der Landschaft.
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    1. Antwort von Sandro Beer (Sand Be)
      @A.Keller: darf ich sie mal Fragen wie gross die Sichtbarkeit von AKW oder Hochhäusern denn sind? Da haben sie auch ständig blinkende Positionslichter und sind ständig sichtbar...und sie sind zudem eine viel grössere Gefahr für Vögel. Mir sind Windräder 1000x lieber als ein AKW, dass bei einem GAU die halbe Schweiz verstrahlen würde... da können sie dann von Landschaftsverschmutzung reden. Also ich stimme deshalb JA zur Energiestrategie 2050.
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  • Kommentar von Willy Boller (Willy Boller)
    Die Aussage, dass dem Projekt "Linthwind" die Standortgemeinde Glarus Nord entgegen steht, ist wohl etwas voreilig und nicht ganz korrekt. Die Stimmberechtigten der Gemeinde Glarus Nord werden erst am 29. September 2017 entscheiden, ob sie für oder gegen das Projekt sind.
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