Edgar Oehler ist unzufrieden mit seinen Nachfolgern

Seit dem Abgang von Patron Edgar Oehler blieb bei der Arbonia-Forster-Holding AFG kein Stein auf dem anderen. Nun will die AFG bei Oehlers Prestigeobjekt, der AFG-Arena in St. Gallen, aussteigen. Oehler kritisiert seine Nachfolger.

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Bildlegende: «Wenn jemand in der Wirtschaft ist und keine Fehler macht, dann ist er eine Pfeife.» SRF

«Wenn man keine Ahnung vom Geschäft hat, kann es nicht gut rauskommen», sagt Edgar Oehler im Gespräch mit der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz» von Radio SRF. Er kritisiert damit seine Nachfolger in der Führung der Firma. Die Wirtschaftskrise habe der AFG zudem zugesetzt.

Oehler steht immer noch hinter der Strategie der Firmenzukäufe unter das Dach der Arbonia-Forster Holding. Er habe sich bewusst für verschiedene Standbeine entschieden, dass die Firma auch schlechte Jahren in gewissen Bereichen überbrücken könne.

Den Entscheid zum Ausstieg bei der AFG-Arena kann Oehler zwar nachvollziehen, trotzdem verbirgt er seine Enttäuschung nicht. Der heutige Grossaktionär sei nicht von hier. «Der hat ein anderes Bild. Das muss man akzeptieren.»

Selbstzweifel habe er keine, sagt Oehler. Er habe sich immer für Arbeitsplätze in der Region eingesetzt. «Ich hadere aber mit der Frage, was all die Entlassenen machen sollen», sagt Oehler.