Ein Recht auf Bildung

Mit einem Mentoring-Projekt wollen Studierende der Pädagogischen Hochschule St.Gallen Kinder aus Flüchtlingsfamilien unterstützen. Das Projekt «Accompagna» startet Anfang August mit 15 Kindern und ist auf zwei Jahre angelegt.

Pädagogische Hochschule im Hintergrund, im Vordergrund ein Schulhaus Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Pädagogische Hochschule St.Gallen wird bei der Betreuung von Flüchtlingskindern mit den Schulen zusammenarbeiten. SRF / Michael Breu

Auch Flüchtlingskinder haben ein Recht auf Bildung. Deshalb werden die Kinder nach einer gewissen Zeit in die Regelklassen integriert. Nun bekommen die Lehrer zusätzliche Unterstützung. «Mit dem Projekt Accompagna werden Flüchtlingsfamilien von Studierenden der Pädagogischen Hochschule St.Gallen (PHSG) gefördert», sagt Projektleiterin Sonja Bischoff.

Individuelle Betreuung

Konkret: Ein halbes Jahr lang besuchen die angehenden Lehrpersonen die Kinder im Alter zwischen 6 und 15 Jahren im Schulhaus. Dabei bekommt das Flüchtlingskind einmal pro Woche eine individuelle Betreuung.

Projekt startet mit 15 Kindern

Das Projekt startet Anfang August mit 15 Kindern und ist auf zwei Jahre angelegt. Finanziert wird es durch die Paul-Schiller-Stiftung und durch den «Integrationskredit» des Staatssekretariats für Migration. Die Studierenden bekommen keinen Lohn, können sich ihr Engagement aber mit Studienpunkten anrechnen lassen (2 ECTS-Punkte).