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Ostschweiz Eine Gesellschaft - verschiedene Religionen

Damit die verschiedenen Religionen neben- und miteinander funktionieren, setzt der Kanton St. Gallen seit bereits zehn Jahren auf den interreligiösen Dialog.

Kreuz und Sichel
Legende: Gemeinsam, nicht gegeneinander - so das Ziel des interreligiösen Dialogs. Symbolbild Keystone

In diesem Jahr feiert der interreligiöse Dialog sein zehnjähriges Bestehen. Während einer Woche - immer vor dem Buss- und Bettag - wird mit zahlreichen Veranstaltungen der interreligiöse Dialog gelebt - mit dem Ziel, die Akzeptanz in der Bevölkerung zu fördern.

Nino Cozzio, St. Galler Stadtrat und IDA-Beirat, ist überzeugt, dass der Dialog auch im Alltag hilft. Gerade bei der aktuellen Diskussion um die Aufnahme von Flüchtlingen erkenne er, dass die Toleranz in der Gesellschaft grösser sei. «Der Dialog hilft, diese Menschen aufgrund ihrer Religion nicht pauschal zu verurteilen», so Cozzio.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Muhammad Hanel (Mumi)
    Begrüssenswert die jüngsten Aktivitäten, um den etwas erlahmten interreligiösen Austausch mit den Muslimen und über das Verhältnis und Verständnis des Islam wieder zu beleben. Allerdings halte ich das BILD des SRF zum Thema schon etwas provokant - wo doch der Minarettbau in der Schweiz per Verfassung verboten ist. Die positive Hoffnung, dass diese Provokation einen Gesinnungswechsel herbeizurufen vermag, wird wohl keiner Erfüllung entgegengehen. Gern täusche ich mich.
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