Eine neue Liga für die besten Amateurvereine

Ab der Eishockey-Saison 2017/2018 wird eine neue Liga eingeführt. Sie ist für die Mannschaften gedacht, die heute zu stark für die 1. Liga, aber zu schwach für die National League B sind. Interesse an der neuen Liga haben auch vier Vereine aus der Ostschweiz.

Ein Teil der Mannschaft nach Spielende auf dem Eis. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der EHC Chur gehört zu den Vereinen, die Interesse an der neuen Liga bekundet haben. Keystone

Swiss Regio League soll die neue Liga für Amateurvereine heissen. In dieser Liga wird Platz für zwölf Teams aus dem ganzen Land geschaffen. Aus der heutigen 1. Liga Ost werden vier Teams zugelassen.

Neben vier Klubs aus den Kantonen Zürich und Schwyz haben auch vier Ostschweizer Vereine aus der 1. Liga Ost Interesse bekundet: Der EHC Frauenfeld, die Pikes Oberthurgau, der EHC Arosa und der EHC Chur. Insgesamt gibt es für die vier Plätze also acht Bewerber.

Am Schluss nur ein Thurgauer Verein?

Michael Hinder, Präsident des EHC Frauenfeld, betont aber: Einer der beiden Thurgauer Clubs dürfte die Bewerbung zurückziehen. Welcher das ist, wird man bis Mitte Dezember entscheiden. «Für mich muss nicht unbedingt Frauenfeld in der Swiss Regio League mitspielen. Wichtig ist, dass der Kanton Thurgau einen Verein stellen kann.»

Anders klingt es aus Graubünden. Aus Arosa und Chur heisst es, zum heutigen Zeitpunkt sei klar, dass man sich auch effektiv bewerben werde. Dennoch sagen die Verantwortlichen beider Vereine auch, in Stein gemeisselt sei noch nichts. Man warte erst weitere Informationen des Verbands ab, die in den kommenden Wochen folgen sollten.

Die Vereine haben bis Dezember Zeit, einen endgültigen Entscheid über die Bewerbung zu fällen.