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Ostschweiz Eine Reise durchs neue Naturmuseum

Am Wochenende öffnet das neue Naturmuseum im Osten der Stadt St. Gallen seine Türen. Auf rund 2000 Quadratmetern können die Besucher Tiere bewundern, aber auch vieles entdecken und erforschen.

Vor vier Jahren haben die St. Gallerinnen und St. Galler Ja gesagt zum Neubau des Naturmuseums im Osten der Stadt und damit zu einem Kredit von rund 20 Millionen Franken. Weitere 13 Millionen hat eine Stiftung beigesteuert, sieben Millionen Franken der Kanton.

Am Wochenende nun öffnet das neue Naturmuseum seine Türen. Auf einer Fläche von rund 2000 Quadratmetern, aufgeteilt in fünf Ebenen werden die Besucher mitgenommen auf eine Reise durch unsere Region, aber auch zurück in die Zeit der Dinosaurier, in Höhlen und ins Labor.

Fische vom Bodensee und Stadttauben

Aber von vorne: Direkt beim Eingang zum Museum befindet sich ein Aquarium mit Fischen aus dem Bodensee. Daneben eine Vitrine, die je nach Jahreszeit andere Themen zeigt. Aktuell befindet sich in der Vitrine ein verschneites Vogelhäuschen mit Vögeln, die den Winter hier verbringen und Körner picken.

Von Stadttauben an der Decke werden die Besucher ins Museumsfoyer begleitet. Dort befinden sich die Kasse, der Museumsshop und ein Bistro. Und hier ist auch das älteste Museumsobjekt ausgestellt: ein Krokodil.

Im Reich der Bären

Über eine weitere Treppe geht es hinauf ins Reich der Bären, in den Wald. Dort, wo eine ganze Ameisenkolonie lebt, durch Röhren hindurch auf Futtersuche geht und Material für ein neues Nest sucht. Im Wald gibt es aber auch verschiedene Bäume zu entdecken, Tannzapfen, Pilze und ein Holzxylophon. Durch eine Höhle hindurch gelangen die Besucher zu den verschiedenen Bären, einer kleinen Sitzecke mit Büchern und dem Wolf.

Wichtig ist, dass alle Sinneskanäle angesprochen werden.
Autor: Toni BürginMuseumsdirektor

Das riesige Relief der Ostschweiz - umgeben von Enten, Schwänen, Bibern, einem Hirsch, Gämsen und Stadtfüchsen- dominiert den grössten Raum des Museums. Hier kann gefühlt, gehört, entdeckt werden. In Schubladen kommen Krebse und Muscheln zum Vorschein. Über einen Kopfhörer erfahren die Besucher, wie beispielsweise ein Eisvogel tönt - oder ein Fischotter.

Die Natur als Vorbild

Im obersten Stock des Museums sind die Dinosaurierskelette ausgestellt. Daneben befindet sich ein Labor für junge Forscher: Auf einzelnen Tischen, einer Werkstatt nachempfunden, können technische Erfindungen und ihre Vorbilder aus der Natur entdeckt werden.

Und ums Entdecken geht es auch in einer künstlichen Felshöhle, in der ein grosser Schatz aus Ostschweizer Mineralien ausgestellt ist.

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