Katholische Kirche Einführung der Pastoralräume im Thurgau harzt

Von den geplanten zwölf katholischen Pastoralräumen im Kanton Thurgau sind erst vier realisiert. Vor allem Diskussionen über die Strukturen und das Personal sorgen für Verzögerungen.

Katholische Kirche St. Martin in Arbon. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die katholische Landeskirche im Kanton Thurgau will sich reorganisieren. Im Bild die Arboner Kirche St. Martin. commons.wikipedia.org / Roland Zumbuehl

  • Bis im vergangenen Jahr wollte das Bistum Basel im Kanton Thurgau zwölf Pastoralräume errichten.
  • Erstellt sind bislang aber erst die Regionen Altnau, Bischofsberg, Tannzapfenland, Frauenfeld.
  • Vier weitere Pastoralräume sind kurz vor dem Start oder auf gutem Weg.

Ein Beispiel für einen noch nicht errichteten Pastoralraum ist der Oberthurgau. Bischof Felix Gmür möchte gerne die sieben Pfarreien Romanshorn, Amriswil, Sommeri, Hagenwil, Steinebrunn, Arbon und Horn in einem Pastoralraum zusammenfassen.

Die Kirchgemeinden wünschen sich eher zwei kleinere Gebiete. Weil sie unterschiedliche Mentalitäten haben, ist eine Einigung schwierig. Seit einem Jahr hat es keine offiziellen Gespräche mehr gegeben.

Die Gemeinden sind sich jedoch einig, dass es bald grössere Strukturen braucht. Vielen droht in ein paar Jahren ein Personalmangel. In einem Pastoralraum sollen mehrere Pfarreien unter einer gemeinsamen Leitung zusammenarbeiten.