Einheitsaufnahmeprüfung für Maturität bleibt

Im Jahr 2011 wurde im Kanton St. Gallen die einheitliche Aufnahmeprüfung für die Wirtschaftsmittelschule, die Fachmittelschule und die lehrbegleitende Berufsmaturität eingeführt. Nach einer Vernehmlassung bei den Schulen wird das Aufnahmeverfahren nicht verändert.

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Bildlegende: Für den Eintritt in eine Mittelschule braucht es eine Aufnahmeprüfung. Keystone

Seit 2011 erfolgt im Kanton St. Gallen der Eintritt in die Fachmittelschule (FMS), in die Wirtschaftsmittelschule (WMS) und in die lehrbegleitende Berufsmaturität (BM) nach Bestehen der sogenannten Einheitsaufnahmeprüfung. Mittels Evakuation wurde nun untersucht, ob sich die Einheitsaufnahmeprüfung insgesamt bewährt hat und ob insbesondere die «richtigen» Schülerinnen und Schüler am richtigen Ort aufgenommen werden. Wie die Staatskanzlei in einem Communiqué schreibt, wird im Schlussbericht zur Evaluation festgehalten, dass die Einheitsaufnahmeprüfung mittlerweile auf breite Akzeptanz stösst und daher beibehalten werden solle. Es wurden sieben Empfehlungen für eine punktuelle Anpassung des Prüfungsverfahrens abgegeben. Diese Empfehlungen wurden vom Erziehungsrat in die Vernehmlassung geschickt. Zudem unterbreitete der Erziehungsrat den Vernehmlassungspartnern verschiedene Varianten für eine teilweise prüfungsfreie Zulassung in die WMS, FMS und die BM.

Prüfung beibehalten

In der Vernehmlassung wurde eine teilweise prüfungsfreie Zulassung abgelehnt, weshalb auf eine Anpassung des Verfahrens verzichtet wird. Sämtliche Kandidatinnen und Kandidaten haben auch künftig die Aufnahmeprüfung zu absolvieren. Hingegen befürworteten drei Viertel der Antwortenden die Beibehaltung der einheitlichen Aufnahmeprüfung für die drei Bildungsgänge.