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Ein Solardach, das andere in den Schatten stellt
Aus Regionaljournal Ostschweiz vom 22.06.2020.
abspielen. Laufzeit 02:29 Minuten.
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Einzigartiges Solardach Ein Schatten- und Stromspender im Appenzellerland

In Appenzell Innerrhoden wurden 152 Parkplätze mit einem 4000 Quadratmeter grossen Photovoltaik-Faltdach überdeckt.

Der Kronberg im Kanton Appenzell Innerrhoden ist ein Ausflugsziel für Familien und Freizeitsportler. 152 Parkplätze der Kronbergbahn in Jakobsbad wurden nun mit einem faltbaren Solardach überdeckt. Dieses ist gemäss einer Mitteilung der St. Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG «in dieser Bauweise, installiert über einen Parkplatz, weltweit einzigartig.»

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Die Betreiber filmten die Inbetriebnahme des Solardachs. (Bilder: SAK)
Aus News-Clip vom 22.06.2020.
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Das Solarfaltdach bestehe aus 1320 Solarpanels, welche auf einer Fläche von 4000 Quadratmeter verteilt sind. Das Dach kann bei schlechtem Wetter zusammengefaltet werden und produziert gemäss den Betreibern jährlich 350'000 Kilowattstunden Solarstrom. Dies entspricht einem jährlichen Verbrauch von rund 70 Haushalten.

Schattenspender für 1.5 Millionen Franken

Bei der Kronbergbahn sieht man im Solarfaltdach eine Aufwertung der Tourismus-Region Appenzell. Das Dach versprühe einen innovativen Charakter, lässt sich Thomas Bischofberger, Verwaltungsratspräsident der Luftseilbahn Jakobsbad-Kronberg AG, in der Medienmitteilung zitieren. Und: «Mit dem schattenspendenden Solarfaltdach können wir unseren Gästen, die mit dem Auto anreisen, noch mehr Komfort bieten.»

Die Planung des Solarfaltdaches dauerte rund zweieinhalb Jahre; gebaut wurde 13 Monate lang. Die Kosten des Projekts liegen bei rund 1.5 Millionen Franken. Für die Solarpanels können Nutzungsrechte für 15 Jahre erworben werden. Derzeit stehen noch rund 500 Panels zur Verfügung.

Regionaljournal Ostschweiz, 12:03 Uhr;

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Paul Grunder  (Zimmermeister)
    Immer alles Bewegliche gut ölen, mit umweltverträglichem Zeug, gell
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  • Kommentar von Jean-Pierre Schibich  (spectator)
    Bravo! So stelle ich mir die künftige notwendige Entwicklung einer ökologischeren Wirtschaft und Gesellschaft vor: in kleinen, sofort machbaren Schritten in die richtige Richtung, statt ein jahr(zehnt)elanges politisches Gezänk um die einzig wahre Lösung. Ich freue mich über jede Scheune und jeden Bauernhof mit einem Solardach. Vielleicht sind sogar allfällige Fördergelder weniger entscheidend für solche Projekte als unbürokratische rasche Bewilligungen durch die Behörden ...
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  • Kommentar von Nora Niggli  (_NN)
    Oh, wie schön. Solarstrom, Schatten auf dem Parkplatz und Strom für eine grosse Seilbahn.
    Sehr tolle Idee. Schön das dhp technology so eine grosse Anlage bauen durfte. Wenn doch nur mehr Firmen zu solchen Schattenlösungen zurückgreifen würden.
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