Expo 2027: Hoffen auf positives Signal aus Bern

Die Kantone St. Gallen, Thurgau und Appenzell Ausserrhoden wollen im Jahr 2027 am Bodensee und in der Ostschweiz eine Landesausstellung ausrichten. Am Mittwoch wurde der Masterplan präsentiert.

St. Gallen, Thurgau und Appenzell Ausserrhoden wollen gemeinsam eine Landesausstellung ausrichten: die Expo2027 Bodensee-Ostschweiz. Ein Masterplan ist beim Bundesrat eingereicht. Die Trägerkantone warten jetzt auf ein positives Signal aus Bern.

«Wir wünschen uns, bald vom Bundesrat eingeladen zu werden, um unsere Absichten vorstellen zu können», sagte der Thurgauer Regierungsrat Jakob Stark. An seiner Seite sassen die Ausserrhoder Frau Landammann Marianne Koller-Bohl und Regierungsrat Benedikt Würth aus dem St. Gallischen.

Grosses Fest

Ihnen schwebt ein grosses Fest vor, das bleibende Werte schaffen soll. Der Geist der Ausstellung soll weit über die Grenzen der Schweiz hinausgetragen werden.

Die Expo 2027 werde Menschen bewegen, Begegnungen und Gemeinschaften bieten, Bauten präsentieren, Erlebnisse ermöglichen. Die Kantone wollen zudem eine nachhaltig sinnvolle Ausstellung schaffen und das Budget nicht überschreiten.

Hoffen auf Unterstützung vom Bund

Doch zuerst sind die Kantone auf einen Entscheid des Bundesrats und der eidgenössischen Räte angewiesen. Mit dem Entscheid von National- und Ständerat rechnen die Ostschweizer Kantone gemäss Masterplan im Jahr 2018.

Doch so lange können und wollen die drei Ostschweizer Kantone nicht warten. Der St. Galler Volkswirtschaftsdirektor Benedikt Würth sagte, nun sei ein erstes positives Signal des Bundesrates wichtig.

Denn schon 2014 soll ein Konzeptwettbewerb ausgeschrieben werden. Die Kosten: 580'000 Franken. Es gehe jetzt darum, das Vertrauen der Politiker zu gewinnen. Getragen wird die Expo Bodensee-Ostschweiz zum Hauptteil vom Bund.

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