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Interview mit Matthias Hüppi
Aus Regionaljournal Ostschweiz vom 14.08.2020.
abspielen. Laufzeit 06:56 Minuten.
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FCSG-Präsident Matthias Hüppi «Es geht nun darum, die Saisonabonnenten ins Stadion zu lassen»

Seit Mittwoch ist klar, dass voraussichtlich ab dem 1. Oktober Grossveranstaltungen mit mehr als 1000 Personen wieder durchgeführt werden können. Auch an Sportveranstaltungen dürfen somit wieder mehr Zuschauerinnen und Zuschauer teilnehmen. Allerdings gelten strenge Auflagen. Auch der FC St. Gallen erarbeitet Massnahmen, um die Ansteckungsgefahr im und um das Stadion zu minimieren. Im Gespräch erklärt Club-Präsident, Matthias Hüppi, was das Coronakonzept für den Verein und die Fans bedeutet.

Matthias Hüppi

Matthias Hüppi

Präsident FC St. Gallen

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Seit Januar 2018 ist Matthias Hüppi Präsident des FCSG. Der gebürtige St. Galler (1958) wurde bekannt als Moderator beim Schweizer Fernsehen. Er moderierte unter anderem das Sportpanorama. Zusammen mit Bernhard Russi war er über Jahre die Stimme am TV bei den Herren im Skialpin.

SRF News: Werden die Spiele künftig wieder so sein, wie sie es vor der Corona-Pandemie gewesen sind?

Matthias Hüppi: Nein, davon kann man natürlich nicht sprechen. Wir sind mit einem riesigen Aufwand konfrontiert. Es sind Bereiche im Stadion, die wir berücksichtigen müssen, aber auch Bereiche rund um das Stadion herum. Wir wollen alles tun, damit sich alle sicher fühlen. Dabei wollen wir auch eng mit dem Kanton zusammenarbeiten.

Was sind die Herausforderungen? Im Stadion kann man die Leute ja einfach weit genug auseinandersetzen.

Da die Plätze den Leuten zugewiesen werden müssen, muss das Ticketing anders organisiert werden. Das kann dann natürlich kompliziert werden. Gerade dann, wenn sich ein Saisonabonnent einen anderen Platz gewünscht hätte; das braucht sicher sehr viel Verständnis von allen Seiten. Die Distanz einzuhalten, ist kein Problem und es ist auch eine Maskenpflicht vorgesehen. Wir würden also beides erfüllen. Und das ist ja praktisch nirgends der Fall – nicht einmal im Zug, wo Sie ihren Sitzplatz frei wählen können.

Geht man mit den Fussballclubs also zu streng um?

Da bin ich natürlich nicht objektiv, das gebe ich zu. Wenn ich unterwegs bin und mich im alltäglichen Leben so umschaue, habe ich teilweise den Eindruck, dass ein Stück weit wieder Normalität herrscht. Und das erhoffen wir uns auch – natürlich steht dabei die Gesundheit immer an erster Stelle.

Sind die Vereine mit der Verantwortung überfordert, die sie tragen müssen?

Wir klären derzeit ab, wie gross der Aufwand sein darf, den wir uns leisten können. Es bleibt sicher dabei, dass die grossen Einnahmen ausbleiben. Grosse Einnahmen würden wir machen, wenn das Stadion ausverkauft wäre und davon sind wir ja noch weit entfernt. Primär geht es nun darum, die Saisonabonnenten ins Stadion zu lassen. Das ist derzeit mein grösster Wunsch.

Gibt es überhaupt eine grosse Anzahl Leute, die einen Match im Stadion schauen wollen?

Diejenigen, die eine Saisonkarte bestellt und bereits bezahlt haben, wollen bestimmt kommen. Wir müssen den Leuten natürlich zeigen, dass ein Spiel des FC St. Gallen nichts Gefährliches ist. Ich gehe davon aus, dass die Leute kommen werden, wenn sie die Gelegenheit dazu haben.

Das Gespräch führte Patrik Kobler.

Regionaljournal Ostschweiz, 17:30 Uhr;

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