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Ausserrhoder Regierung FDP will mit Dölf Biasotto in den Ausserrhoder Regierungsrat

Hinter den Kulissen ist klar: Der Urnäscher Dölf Biasotto soll die FDP im Ausserrhoder Regierungsrat vertreten – als Nachfolger von Marianne Koller, die per Ende Mai zurücktritt. Die Würfel sind noch nicht gefallen, die Parteileitung entscheidet Ende Woche, die Delegierten Mitte Dezember.

Porträt
Legende: Dölf Biasotto möchte für die FDP in die Ausserrhoder Regierung. biasotto.ch

Marianne Koller-Bohl ist derzeit die einzige Frau in der Ausserrhoder Regierung. Mit ihrem Rücktritt per Ende Mai 2017 kommt die Frage auf, ob die Frauen künftig noch im Ausserrhoder Regierungsrat vertreten sein werden.

Nun scheint klar: Als Nachfolger will die FDP des Kantons Appenzell Ausserrhoden den Urnäscher Dölf Biasotto unterstützen. Biasotto bestätigt auf Anfrage, dass er als Kandidat zur Verfügung stehe. Entscheiden wird die Parteileitung Ende Woche, die Delegierten am 12. Dezember.

Zur Person:

Dölf Biasotto ist 55 Jahre alt und seit 2009 Mitglied des Kantonsrats. Der
FDP-Politiker studierte Bauingenieur an der ETH Zürich und leitet heute
ein Dienstleistungsunternehmen im Bereich Bau und Wirtschaftsmediation in Urnäsch.

Wo bleiben die Frauen?

Die Kandidatur von Dölf Biasotto kommt nicht in allen Fraktionen gut an. CVP und SP würden eine Frauenkandidatur bevorzugen. Die Parteiunabhängigen prüfen derzeit eine eigene Kandidatur, sagt Fraktionspräsident Andreas Zuberbühler.

Die SVP-Fraktion, die im Vorfeld gedroht hat eine eigene Frau zu unterstützen, sollte die FDP einen Mann bringen, gibt sich inzwischen zurückhaltender. Mitte Dezember tage die Delegiertenversammlung, bis dann werde sich die Partei verlauten lassen.

Im Gespräch mit verschiedenen Politikern fällt aber immer wieder der Name Inge Schmid, Gemeindepräsidentin von Bühler. Inge Schmid kandidierte 2013 für den Regierungsrat, scheiterte aber. Gewählt wurde damals Paul Signer.

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