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Felssturz Ochsenstock Der Tödi bröckelt weg

  • Am Ochsenstock auf der Nordseite des Tödi gab es in den vergangenen Wochen immer wieder Felsstürze.
  • Es brachen insgesamt mehrere Zehntausend Kubikmeter Felsmaterial aus.
  • Fels stürzte bis teilweise über den Wanderweg Hintersand - Obersand.
  • Jetzt wird das Gebiet grossräumig gesperrt.
Ochsenstock mit Bergsee im Vordergrund im Hang sieht man den Felssturz.
Legende: Am Ochsenstock beim Tödi gibt es immer wieder Felsstürze. zvg / Gemeinde Glarus Süd

Das Gebiet am Ochsenstock bei Linthal (GL) wird seit August 2018 mit Radar überwacht. Nach heutigem Stand der Erkenntnisse geht man davon aus, dass die Sturzaktivität in naher Zukunft nicht abnehmen wird. Diesteilen der Kanton Glarus und die Gemeinde Glarus Süd mit.

In Absprache mit der kantonalen Fachstelle Naturgefahren, wurde zwischen Obersandbach und Bifertenbach eine Sperrzone ausgeschieden, in welcher sich niemand aufhalten darf.

Legende: Video Felssturzgefahr am Ochsenstock abspielen. Laufzeit 02:45 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 16.10.2018.
Legende: Am Ochsenstock sind grössere Felsmassen in Bewegung. Deshalb sind Bergwanderwege gesperrt. Die Sperrzone darf nicht betreten werden. forst@glarus-sued.ch

Wandern zu gefährlich

Der Bergwanderweg Hintersand - Obersand bleibt auf der Länge von einem Kilometer weiterhin gesperrt. Eine Verlegung des Wanderweges im gefährdeten Bereich ist zurzeit in Planung. Wenn es die Situation zulässt, könnte eine Umsetzung im Frühsommer 2019 erfolgen.

Je nach Entwicklung der Überwachungsresultate, behalten sich die Behörden weitere Schritte vor.

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