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Äschenrückgang im Linthkanal
Aus Regionaljournal Ostschweiz vom 18.06.2019.
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Fischpopulation Der Linthkanal ist kein guter Ort für Äschen

  • Der Äschenfang im Linthkanal ist stark eingebrochen, ein Indiz für den Rückgang der Population
  • 159 Fische wurden gefangen, ein Viertel des Vorjahresfangs
  • Kiesaufschüttungen und die Vergrämung der Kormorane sollen den Lebensraum für die Äschen verbessern

«Es sind erschreckend wenig», sagt die Fischereikommission zum Fang von 159 Äschen. Der Rückgang der Äschen im Linthkanal ist kein neues Phänomen. Das Renaturierungsprojekt «Linth 2000» sollte unter anderem auch die Situation für die Äschen durch Kiesaufschüttungen verbessern.

Der Kormoran hat es auch gemerkt

Die Äschen laichen zwar im Kies, sie konzentrieren sich jedoch auf einige wenige Plätze, sagt der Zürcher Fischereiverwalter Lukas Bammatter. Die Plätze kennen mittlerweile auch die Kormorane, die so leicht Beute machen können.

Mehr Kies und Kormaranabschüsse

Kiesaufschüttungen und eine stärkere Vergrämung der Kormorane sollen den Lebensraum für die Äschen verbessern. Das heisst: Durch gezielte Abschüsse soll die Kormoranzahl reduziert werden. Eine Sonder-Jagdbewilligung liegt schon vor. Zusätzlich wurden schon früher die Fischereizeit für die Äsche verkürzt und das Schonmass heraufgesetzt.

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