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Herdenfachstelle Salez: «Die Schutzmassnahmen greifen.»
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Ostschweiz Flumser Wolf reisst zwölf Schafe

Während der letzten drei Wochen hat ein Wolf auf einer Flumser Alp mehrere Schafe gerissen. Inzwischen bewachen ausgebildete Schutzhunde die Alp.

Auf einer Alp in Flums-Kleinberg hat ein Wolf mehrere Schafe gerissen, das teilt der Kanton St. Gallen mit. Unmittelbar nach dem ersten Vorfall am 3. August 2016 seien Herdenschutzmassnahmen ergriffen worden.

Trotz der Schutzmassnahmen griff der Wolf im unwegsamen und schwer schützbaren Gelände wieder an und riss weitere Tiere. Die aktuelle Bilanz zeigt zwölf tote Tiere: zehn Lämmer und zwei Schafe.

Schutzhunde im Einsatz

Zwei speziell ausgebildete Schutzhunde bewachten zusammen mit einem Hirt seit rund 10 Tagen die Schafe auf der Alp und machten einen guten Job, sagt Sven Baumgartner von der Herdenfachstelle in Salez. Die Tiere muessten sich erst aneinader gewöhnen. Während der letzten zwei Tage habe der Wolf keine Tiere mehr reissen können.

Herkunft noch unbekannt

Es wurden Proben für eine DNA-Analyse entnommen, um die Herkunft des Wolfes festzustellen, schreiben die Verantwortlichen weiter. Deren Resultate stehen noch aus.

Frei für den Abschuss?

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Der Kanton kann eine Abschussbewilligung für einzelne Wölfe erteilen, die erheblichen Schaden an Nutztieren anrichten. Ein solcher liegt vor, wenn mindestens 25 Nutztiere innerhalb eines Monats, beziehungsweise 35 Tiere innert vier Monaten getötet werden.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Angela Keller  (kira)
    Es wäre endlich an der Zeit, dass ausgebildete Schutzhunde die Alpen bewachen. Auch Esel sind gute Schafbeschützer. Wölfe haben auch ihre Berechtigung zum Leben und jagen, das ist Natur. Ein Zusammenleben ist möglich, wenn man will. Anstatt immer jammern über gerisse Schafe - Herden beschützen. Möglichkeiten gibts genügend.