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Legende: Audio Den Frauen eine Stimme geben abspielen. Laufzeit 07:25 Minuten.
07:25 min, aus Regionaljournal Ostschweiz vom 23.05.2019.
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Frauen eine Stimme geben Mit weissen Blusen und roten Stiften gegen das Unrecht

Mit der Ausstellung SchweigenPunkt im Anna Göldi Museum in Ennenda thematisiert die Künstlerin Franziska Greber Geschichten und Erlebnissen von Frauen, die normalerweise ungesagt bleiben.

Abfallsäcke von der Decke hängend
Legende: SRF

Symbol für das Schweigen und das Unbekannte, das über einem schwebt, ist eine Installation mit Abfallsäcken. Eine übergrosse Kugel aus weissen Blusen steht für den Punkt, wie im Titel der Ausstellung, und deutet das übergrosse Unausgesprochene der Frauen an.

Riesige Kugel aus Blusen
Legende: SRF

Auf einer Ebene weiter oben präsentiert die Künstlerin Fotos der Frauen, die ihre Geschichten auf den Blusen festhalten. Wer die Fotos aber erkennen möchte, der braucht eine Taschenlampe. «Ich möchte, dass die Besucherin die Frauen selber anleuchtet, selber sucht und ihnen aktiv die Aufmerksamkeit schenkt», sagt Franziska Greber.

Bilder mit Frauen die Schreiben
Legende: SRF

Ganz zuoberst folgen zu den Bildern die Stimmen. In Videostatements erzählen Frauen aus aller Welt. Einige von ihnen zeigen sich nicht in der Kamera, weil sie sich vor Repressionen fürchten.

Matratze mit Video drauf
Legende: SRF

«Ich will den Frauen eine Stimme und anderen Frauen Mut geben», so Greber, «Gewalt und Unrecht gegen Frauen gibt es überall, auch in der Schweiz.»

2016 erlebte die Schweizer Künstlerin Franziska Greber bei einem Aufenthalt in Simbabwe, wie ihr unzählige Frauen ihre Geschichten erzählten. Geschichten über Vergewaltigung, Ausgrenzung oder Gewalt. Spontan kaufte sie auf dem Markt weiss Blusen und rote Stifte und liess die Frauen die Geschichten aufschreiben. Das Projekt «Women in the Dark» war geboren.

Die Künstlerin Franziska Greber
Legende: SRF

Unterdessen hat Franziska Greber das Projekt in acht Ländern gestartet. Beispielsweise in China, Indien, Deutschland und den Seychellen. Bis heute sind 1800 Kleidungsstücke zusammengekommen.

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