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Freihandelsabkommen mit China Inwiefern hat die Ostschweiz profitiert?

Legende: Video Wirtschaftskorridore, Bahnlinien, Seewege: Darum geht es bei der neuen Seidenstrasse abspielen. Laufzeit 01:32 Minuten.
Aus ECO vom 27.08.2018.
  • Das Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz und China gilt seit Mitte 2014.
  • Der Kanton St. Gallen profitiert dank seiner starken Maschinenindustrie besonders.
  • Seit der Inkraftsetzung des Abkommens sind die St. Galler Exporte nach China um 40 Prozent gestiegen.
  • Umgekehrt nahmen die Importe aus China schweizweit um sechs Prozent zu.

Schweizweit profitieren vor allem die Maschinenindustrie, die Medizintech-Branche und die Uhrenindustrie vom Abkommen. Dies zeigt eine Auswertung der Universität St. Gallen (HSG), der chinesischen Universitity of International Business and Economics und der Universität Nanjing, deren Ergebnisse am Mittwoch in St. Gallen präsentiert wurden.

Durch den Abbau von Zöllen auf Ein- und Ausfuhren können die Industriesektoren beider Länder jährlich rund 100 Millionen Franken einsparen. Nicht alle Unternehmen nutzen jedoch das Freihandelsabkommen vollumfänglich, hiess es. Ein Grund dafür seien Schwierigkeiten beim Einhalten der Ursprungsregeln.

China profitiert, St. Gallen profitiert

Geng Wenbing, Botschafter der Volksrepublik China in der Schweiz, unterstrich an der Medienkonferenz die Bedeutung des Abkommens. Dieses könne angesichts des stärker werdenden Protektionismus auch international einen Einfluss haben. Zum Abkommen mit der Schweiz sagte Geng, er freue sich auf die weitere Entwicklung.

Nicht nur unsere grossen, internationalen Firmen profitieren, sondern auch die KMU.
Autor: Benedikt WürthRegierungsrat SG

Auch der St. Galler Regierungsrat Benedikt Würth, Präsident der Konferenz der Kantonsregierungen (KDK), betonte die Chancen des Abkommens. Seit der Inkraftsetzung des Abkommens seien die St. Galler Exporte nach China um 40 Prozent gestiegen. Zum Vergleich: Schweizweit stiegen sie um 30 Prozent.

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