Gegen Foodwaste Aus überschüssigem Brot wird Bier

Bäckereien möchten bis Ladenschluss frisches Brot anbieten, gleichzeitig soll möglichst wenig Brot im Abfall landen. Eine Lösung gegen diese Lebensmittelverschwendung kommt aus dem Thurgau. Ein Jungunternehmen lässt aus Brotresten Bier brauen.

Es ist das Dilemma der Bäckereien: Frisches Brot bis Ladenschluss und möglichst wenig davon im Abfall. Genaue Zahlen sind nicht bekannt, in der Branche geht man aber davon aus, dass jedes dritte Brot nicht verkauft werden kann.

Eine mögliche Lösung im Kampf gegen diese Lebensmittelverschwendung kommt aus dem Thurgau. Ein Jungunternehmen, das aus der traditionsreichen Müllerei Meyerhans in Weinfelden hervorgegangen ist, lässt aus Brotresten ein Bier brauen.

«Für hundert Liter Bier brauchen wir rund acht Kilo Brot. So können wir ein Drittel des Gerstenmalzes ersetzen», sagt Dominic Meyerhans. Das Brot liefern Bäckereien aus der ganzen Schweiz, in einer Meyerhans-Mühle wird es zu Brosamen zerkleinert und anschliessend in der Brauerei Locher in Appenzell zum «Bread Beer» vergoren.

Verkauft wird das bernsteinfarbene Bier in verschiedenen Schweizer Bäckereien und online. Das «Bread Beer» soll röstig mit einer Karamell-Note schmecken.

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