Geothermieprojekt Herisau-Gossau wird nicht weiterverfolgt

Im Raum Gossau-Herisau wird es kein Geothermie-Heizkraftwerk geben. Den Entscheid begründet das verantwortliche Konsortium damit, dass die Risiken zu hoch sind.

Die St.Gallisch-Appenzellischen Kraftwerke AG, die St. Galler Stadtwerke, die SN Energie AG und die Axpo untersuchen seit Mai 2010 die Machbarkeit eines Geothermie-Heizkraftwerks inklusive Fernwärme-versorgung im Raum westlich der Stadt St.Gallen.

Die Auswertung seismischer Daten liess damals die Vermutung zu, dass im betreffenden Gebiet mit einem Heisswasser-vorkommen für den Betrieb entsprechender Anlagen gerechnet werden kann.

Resultate der St.Galler Bohrung relevant

Die Erfahrungen aus den Bohr- und Testarbeiten des Geothermieprojekts der Stadt St.Gallen im Sittertobel sind fortlaufend in die Machbarkeitsbeurteilung eingeflossen. Zwar könnten die Ergebnisse der St.Galler-Tiefbohrung nicht direkt auf das Gebiet Herisau-Gossau übertragen werden, dennoch gehen die Verantwortlichen von einem hohen Erdbebenrisiko für das Gebiet aus.