Gerangel um Historisches Museum Thurgau

Der geplante Umzug des Historischen Museums Thurgau an den Romanshorner Hafen kam nicht zustande. Nun sucht der Kanton unter anderem in Romanshorn andere Standorte. Arbon und Frauenfeld machen aber auch Druck.

Die Stadt Frauenfeld. In der Bildmitte das Schloss Frauenfeld. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der bisherige Standort, das Schloss Frauenfeld (Bildmitte), ist zu klein für das Historische Museum Thurgau. Odenata/Wikimedia

Der Frauenfelder Stadtrat schreibt in der Antwort auf einen Parlamentsvorstoss, dass Frauenfeld der «einzig richtige Standort für das kantonale Historische Museum» sei. In Arbon hat zudem eine Gruppe Parlamentarier einen Vorstoss eingereicht, mit welchem der Stadtrat aufgefordert wird, beim Kanton für den Standort Arbon zu kämpfen.

Die Abklärungen würden laufen, sagt Paul Roth vom Thurgauer Kultur-Departement. Für den Kanton sei es zurzeit offen, ob das Museum nach Romanshorn oder Arbon komme oder in Frauenfeld bleibe.

In Romanshorn werden mehrere Standorte geprüft. In Arbon steht das Schloss im Zentrum, in Frauenfeld unter anderem die Stadtkaserne.

Engagement von verschiedenen Städten

Paul Roth drückt sich diplomatisch aus: «Wir spüren keinen Druck, sondern ein Engagement.» Es gehe nun darum, die beste Lösung zu finden. Einen Zeitplan könne er nicht nennen. Einen zeitlichen Druck gebe es aber, weil die Situation im Schloss Frauenfeld suboptimal sei.