Bauzulieferer Arbonia Gewinn und mehr Umsatz

Der Bauzulieferer Arbonia hat 2016 wieder einen Gewinn erwirtschaftet. Unter dem Strich fuhr der Konzern einen Reingewinn von 7,6 Millionen Franken ein nach einem Verlust von 177,1 Millionen im Vorjahr. Wie schon im Vorjahr verzichtet Arbonia auf die Ausschüttung einer Dividende.

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Bildlegende: Arbonia zeigt sich zuversichtlich für 2017. Keystone

  • Arbonia verzeichnet Reingewinn von 7,6 Millionen Franken
  • Arbonia macht 2016 mehr Umsatz: 995,5 Millionen Franken
  • Übernommene Looser Gruppe mit kleinerem Betriebsgewinn von 46,1 Millionen Franken
  • Looser macht 0,5 Prozent weniger Umsatz: 434,4 Millionen Franken

Operativ konnte der Gewinn auf Stufe EBITDA gegenüber dem Vorjahr auf 68,7 Millionen Franken mehr als verdoppelt werden, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Mit den Ergebnissen hat der Bauzulieferer die Erwartungen der Analysten erfüllt.

«  Wir haben im letzten Jahr die Kurve gut gekriegt. »

Alexander von Witzleben
CEO Arbonia AG

Die Restrukturierungen seien weit vorangeschritten, sagt CEO Alexander von Witzleben. Auch die Schliessung der Produktion in Altstätten SG soll noch in diesem Jahr abgeschlossen sein. Die verbleibenden Stellen in Altstätten und Arbon sollen aber erhalten bleiben.

Gleichzeitig wie die Arbonia publizierte am Dienstag auch die im vergangenen Jahr übernommene, aber erst ab Anfang 2017 konsolidierte Looser Gruppe ihre Gewinnzahlen für 2016. Der Betriebsgewinn EBITDA schrumpfte gemäss separater Mitteilung um 28 Prozent auf 46,1 Millionen Franken. Der Reingewinn lag 2016 bei 8,8 Millionen nach 23,7 Millionen Franken im Vorjahr.

Umsatzzahlen schon länger bekannt

Bereits im Detail bekannt waren die Umsatzzahlen der beiden Unternehmen. Arbonia wies Ende Januar einen Umsatzanstieg von 5,7 Prozent auf 995,5 Millionen Franken aus. Looser verzeichnete einen leichten Umsatzrückgang von 0,5 Prozent auf 434,3 Millionen Franken. Um Wechselkurseffekte sowie Verkäufe und Zukäufe konnte Looser allerdings um 5,6 Prozent wachsen.