Glarus schliesst Rechnung im Plus

Höhere Einnahmen aus Steuern, Gebühren und Rückerstattungen haben die Glarner Staatsrechnung 2013 in die schwarzen Zahlen gehievt.

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Bildlegende: Aus den Unternehmen konnte der Kanton Glarus mehr Steuern einnehmen. Keystone

Unter dem Strich resultierte bei Einnahmen von 342 Millionen Franken ein Überschuss von 1,2 Millionen Franken. Budgetiert war ein Fehlbetrag von 0,7 Millionen Franken.

Es flossen mehr Kantonssteuern und mehr Wasserwerksteuern, wie die Glarner Regierung am Dienstag bekanntgab. Zudem war der Finanzertrag von öffentlichen Unternehmen höher als erwartet. Auch der Nettoertrag des Strassenverkehrsamtes fiel wesentlich höher aus als budgetiert.

Die Investitionsrechnung fiel ebenfalls besser aus als prognostiziert. Die Nettoinvestitionen von 12,6 Millionen Franken konnten mehr als eigenfinanziert werden. Der Selbstfinanzierungsgrad betrug 162 Prozent, gegenüber den budgetierten 56 Prozent.

Die Finanzlage des Kantons ist laut der Regierung «aktuell sehr solid und intakt». Dennoch rechnet die Exekutive für 2014 mit einem Defizit von 14,3 Millionen Franken.