Grosskontrolle der Kantonspolizei: Jeder Fünfte fährt ohne Gurten

Vergangene Woche haben die Kantonspolizeien der Kantone St. Gallen, Thurgau, Glarus, Graubünden, Zürich, den beiden Appenzell sowie die Liechtensteiner Landespolizei kontrolliert, ob die Gurtenpflich eingehalten wird. Von 8200 Autofahrern wurden 1700 gebüsst.

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Bildlegende: Die Mehrheit der Kontrollierten gab als Hauptgrund für das Nichtangurten «Bequemlichkeit» und «vergessen» an. ZVG

Rund 20 Prozent der Autofahrer hält sich nicht an die Gurtenpflicht. Das zeigt eine gross angelegte Kontrolle der Ostschweizer Polizeien. Mitgemacht haben die Kantone St. Gallen, Thurgau, Glarus, Graubünden, Zürich, Appenzell Inner- und Ausserrhoden sowie das Fürstentum Liechtenstein. Insgesamt wurden 8200 Autofahrer kontrolliert, 1700 erhielten eine Busse.

Weil sie am Steuer oder im Fond eines Autos nicht angegurtet waren, sind in der letzten Woche auf Strassen im Kanton St. Gallen 355 Personen gebüsst worden, teilt die St. Galler Kantonspolizei mit. Die Polizei kontrollierte 1100 Fahrzeuge. Laut Mitteilung sassen die meisten der gebüssten Personen selber am Steuer. Die Polizei büsste aber auch 42 Mitfahrer sowie vier Kinder.

Im Kanton Appenzell-Ausserrhoden wurden insgesamt 123 Fahrzeuge kontrolliert. 37 Autofahrer und vier Begleitpersonen trugen keine Sicherheitsgurte.