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Autobahnzubringer Rorschach Grünes Licht und Widerstand

Nun doch: Bisher war ein Autobahnzubringer für Rorschach aus Sicht des Bundes nicht möglich. Nun zeigt eine Analyse, dass es doch möglich ist. Der Kanton St.Gallen und die Gemeinden in der Region Rorschach wollen die Idee weiter vorantreiben. Auch der Widerstand formiert sich.

Ausschnitt Karte Rorschach
Legende: Rorschach am Bodensee ist heute nicht direkt an die Autobahn (orange) angeschlossen. SRF / Rebecca Dütschler
  • Spatenstich könnte gemäss heutigem Plan im Jahr 2020 sein.
  • Derzeit wird von 80 Millionen Franken gesprochen. Kantonsingenieur Marcel John geht aber von höheren Kosten aus.
  • Ein Komitee aus der Region will das Strassenbauprojekt verhindern und schlägt Alternativen vor.

Der Kanton St. Gallen und die betroffenen Gemeinden in der Region Rorschach weibeln schon längere Zeit dafür: Sie setzen sich für einen neuen Autobahnzubringer für Rorschach ein – und wollen so den Verkehr auf den lokalen Strassen entlasten. Nun hat der Bund grundsätzlich grünes Licht gegeben für den Bau eines Tunnels. Die Sicherheitsvorschriften könnten eingehalten werden, sagt Kantonsingenieur Marcel John gegenüber Radio SRF.

Vom Bund geprüft wurde die topografische Lage in der Region: Demnach hätte der Tunnel ein Längsgefälle von neun Prozent. Normen sehen für diesen Fall eigentlich maximal fünf Prozent vor. Der Bund hat eine Risikoanalyse durchgeführt, wie das Bundesamt für Strassen Astra gegenüber der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz» von Radio SRF bestätigt.

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