Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Legende: Audio Die kantonale Statistik untersuchte zum ersten Mal, wieviele Kinder indirekt von Häuslicher Gewalt betroffen sind. abspielen. Laufzeit 03:52 Minuten.
Aus Regionaljournal Ostschweiz vom 28.03.2019.
Inhalt

Häusliche Gewalt In jedem zweiten Fall schauen Kinder zu

Jedes Jahr rückt die St. Galler Polizei mehr als 1000 Mal wegen häuslicher Gewalt, tätlicher Konflikte oder Streiteskalationen zu Paaren oder Familien aus.

Oft sind Kinder dabei

2018 führte fast die Hälfte aller Einsätze, nämlich 481, zu Familien mit insgesamt 658 Kindern oder Jugendlichen, wie die St. Galler Staatskanzlei schreibt.

Wenn Kinder mitkriegen, wie der Vater die Mutter schlägt, haben sie in erster Linie Angst und sind verunsichert.
Autor: Miriam ReberKoordinationsstelle Häusliche Gewalt Kanton St. Gallen.

Die Eltern haben sich während oder nach einer Paarbeziehung gegenseitig geschlagen, getreten, geschubst, gebissen oder gekratzt. Zum Teil sind es auch Konflikte in welche Grosseltern involviert sind.

Alle Alterstufen betroffen

Legende:
Kinder die Polizeiinterventionen erlebt haben nach Alter Bei 481 Polizeieinsätzen im häuslichen Bereichbei Familien mit Kindern haben 658 Kinder die Intervention miterlebt. Sicherheits- und Justizdepartement SG

Drohungen und Stalking

In der Trennungszeit von Paaren führten oft Drohungen oder Stalking dazu, dass die Polizei gerufen wird. In anderen Fällen häuslicher Gewalt wurde Gewalt entweder von den Eltern gegenüber einem der Kinder ausgeübt, oder die Jugendlichen beziehungsweise ihre Geschwister wurden tätlich gegenüber den Eltern.

Auch Kinder üben Gewalt aus

In 14 Fällen waren die Kinder und Jugendlichen selber an der gegenseitigen Gewalt beteiligt. In drei Fällen musste die Polizei bei jugendlichen Paarbeziehungen mit gegenseitiger Gewalt intervenieren.

Regierungsprojekt

Personen-Box aufklappenPersonen-Box zuklappen

Im Laufe des Regierungsprojekts "Häusliche Gewalt und die Kinder mittendrin" wird geprüft, welche Unterstützung diese Kinder bereits erhalten haben und wo allfällige Lücken oder Überschneidungen im Angebot bestehen. Zudem wird ein Handbuch für Fachpersonen erarbeitet, damit die verschiedenen involvierten Fachstellen und Behörden gut zusammenarbeiten können.

Schliessen

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

2 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Beat. Mosimann  (AG)
    Die Überforderung fängt schon bei einem leichten Klaps an, der Klaps wird zum Angriff des Jugendlichen, auf die (Alleinerziehenden )Eltern, denn wir haben keine Zeit für lange, problemlösende Kommunikation.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    "Häusliche Gewalt" = ein seit Jahren bekanntes trauriges Thema in der Schweiz. Und noch immer, gibt es auch in diesem Bereich kein "effektives, wirksames Prozedere", welches von "geeigneten, charakter- und persönlichkeitsstarken-stabilen" Leuten durchgeführt wird und entsprechend wirksam ist, bis hin zur Inhaftierung der gewalttätigen Person, Schutz der Opfer und "kompetenter" Betreuung -ein Diplom ist kein Garant für EIGNUNG -! Die Polizei allein kann da weiterhin wenig ausrichten!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen