Halbstundentakt zwischen Wil und St. Gallen bleibt

Gerade zu den Stosszeiten wollte die SBB eine S-Bahn von St. Gallen nach Wil streichen. 13 Gemeindepräsidenten beschwerten sich daraufhin beim St. Galler Regierungsrat Benedict Würth. Die SBB und die Streckenbetreiberin Thurbo teilen nun mit: Der Halbstundentakt bleibt.

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Bildlegende: Mit dem Entscheid der SBB bleibt die Anzahl Züge wie sie ist – nur die Abfahrtszeiten werden angepasst. zvg

Auf den Fahrplanwechsel im Dezember 2015 planen die SBB eine zusätzliche Fernverkehrsverbindung zwischen St. Gallen und Zürich. Der «St. Galler Sprinter» werde mit einer Fahrzeit von unter 60 Minuten verkehren, erklärte SBB-Sprecher Daniele Pallecchi, auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Die zusätzliche Verbindung stellte das bisherige Zugsangebot der S1 zwischen St. Gallen und Wil wegen Kapazitätsproblemen in Frage.

Nun wurde eine Lösung gefunden. Die zu Stosszeiten angebotenen S1-Züge können weitergeführt werden. Für den Erhalt des Angebots hatten sich 13 Gemeinden zwischen Wil und Gossau, aber auch die Region Appenzell AR-St. Gallen und die Regio Wil eingesetzt.

Neu werden die S1-Entlastungszüge in Wil in Richtung St. Gallen in der Minute 32 abfahren und nicht mehr wie bisher in der Minute 47. Damit verkehre die S1 ab Dezember 2015 im Halbstundentakt mit dem Regio-Express Wil-Chur und erhalte unter anderem bessere Anschlüsse aus Weinfelden und aus Wattwil, aber auch in St. Gallen, teilten die SBB mit.