Herisau und Wattwil: Bahnhöfe videoüberwacht

Die Südostbahn (SOB) überwacht ab Ende August die Bahnhöfe von Herisau, Wattwil und Einsiedeln mit Videokameras. Die Aufnahmen werden jeweils 14 Tage lang gespeichert. Die Massnahme soll präventiv wirken.

Schild mit der Aufschrift: Videoüberwacht. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Massnahme soll präventiv wirken, heisst es bei der Südostbahn (SOB). Keystone

Zurzeit würden an drei Bahnhöfen an neuralgischen Orten Videokameras installiert, teilte die Südostbahn AG (SOB) mit. Damit entspreche man einem «Sicherheitsbedürfnis».

Man reagiere mit der Überwachung nicht auf spezielle Vorfälle, sagt SOB-Mediensprecherin Ursel Kälin auf Anfrage. Die Kameras seien bereits seit 2012 geplant, nach Verzögerungen werde das Projekt nun umgesetzt.

Man habe dafür die drei grössten SOB-Bahnhöfe Herisau, Wattwil und Einsiedeln ausgewählt. Weitere Bahnstationen sollen vorläufig nicht dazukommen.Die Videoüberwachung soll präventiv wirken und dem Entsorgen von Abfall sowie Vandalismus vorbeugen.

Erfasst werden ab Ende August sämtliche Perronanlagen sowie die Durchgangswege inklusive Unterführungen. Nach 14 Tagen werden die aufgezeichneten Daten automatisch gelöscht.