«Hoffentlich graviere ich den richtigen Namen ein»

Wenn die Spieler des FC Basel zum siebten Mal in Serie Schweizer Fussballmeister werden, hat auch ein Ostschweizer seine Finger im Spiel. Werner Schlattinger aus Dozwil im Kanton Thurgau hat den neuen Meisterpokal geschmiedet. Tausend Stunden hat er mit seinen Mitarbeitern am neuen Pokal gearbeitet.

Werner Schlattinger aus Dozwil/TG hat den neuen Fussballmeisterpokal entworfen und geschmiedet. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Werner Schlattinger aus Dozwil/TG hat den neuen Fussballmeisterpokal entworfen und geschmiedet. SRF

Seit über 25 Jahren lebt Werner Schlattinger im Thurgau. Der gebürtige Tiroler pendelt unter der Woche von Dozwil nach Zürich. Dort ist er Atelierleiter beim Traditionsunternehmen «Meister Silber»: «Vier Monate haben wir am neuen Pokal gearbeitet. Der Auftrag ist ein absolutes Prestigeobjekt.» Der neue Meisterpokal ist viermal schwerer als der alte: 13 Kilogramm Sterlingsilber hat man in der Hand, wenn man den Pokal hochstemmt.

Gravieren im Stadion

Noch während des letzten Saisonsspiels wird Werner Schlattinger den Pokal am Mittwoch im Basler St. Jakob-Park mit dem Gewinner der Fussballmeisterschaft gravieren. «FC Basel» wird als erste Inschrift auf dem Pokal zu lesen sein: «Ich hoffe, ich graviere den richtigen Namen. Ich habe schon viele Angebote von andern Vereinen erhalten», sagt der Silberschmied lächelnd.

SRF1, Regionaljournal Ostschweiz, 17:30 Uhr