Huber+Suhner feilt an seiner Strategie

Der Kabelhersteller Huber+Suhner trennt sich von seinem Geschäft mit Faserverbundwerkstoffen. Die betroffenen Mitarbeiter erhalten beim neuen Besitzer eine Arbeitsplatzgarantie. Doch diese ist befristet.

Firmenlogo von Huber+Suhner am Hauptsitz in Herisau AR. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der Verkauf der Sparte «Composites» sei Teil der Strategie, sagt Huber+Suhner. Keystone

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Für die Luft- und Raumfahrt

Die Sparte «Composites» stellt Bauteile aus Faserverbundwerkstoffen her. Solche Werkstoffe ergeben sich aus der Kombination von zwei oder mehreren Materialien, die im Verbund mehr leisten als alleine. Zu den Kunden dieser Sparte gehört die Maschinenbranche, sowie Unternehmen aus der Luft- und Raumfahrt.

Der Kabelhersteller Huber+Suhner begründet den Verkauf der Geschäftseinheit «Composites» in Fehraltdorf ZH mit strategischen Überlegungen. Die Strategie sehe vor, dass das Unternehmen mit drei Technologien in drei Hauptmärkten tätig sei. Das Segment «Composites» sei die letzte «nicht-strategische Aktivität», heisst es in der Mitteilung.

Neuer Besitzer der Sparte ist die Firma Connova mit Sitz im aargauischen Villmergen. Über den Kaufpreis haben die beiden Parteien Stillschweigen vereinbart.

Der Entscheid biete für alle Beteiligten eine gute Lösung, schreibt Huber+Suhner. Zudem gebe es für die rund 20 betroffenen Mitarbeitenden eine zwölfmonatige Arbeitsplatzgarantie.