Im Thurgau herrscht Förstermangel

In den nächsten 15 Jahren wird jeder zweite Förster in der Schweiz pensioniert. Mit Imagekampagnen soll der Berufszweig nun auch für Quereinsteiger und Frauen attraktiv werden. Im Thurgau ist das Problem besonders ausgeprägt.

Zwei Drittel der Thurgauer Förster werden bis ins Jahr 2030 pensioniert. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Zwei Drittel der Thurgauer Förster werden bis ins Jahr 2030 pensioniert. Keystone

Bis ins Jahr 2030 gehen im Ostschweizer Kanton zwei Drittel der Förster in den Ruhestand. Der Förstermangel liegt hier über dem Schweizer Durchschnitt. Nun braucht es dringend neue Fachkräfte. Der Thurgauer Kantonsforstingenieur Daniel Böhi: «Wir instruieren unsere Berufsberater, den Jugendlichen den Beruf wieder schmackhaft zu machen.»

Frauen anwerben

Im Thurgau hat man nun auch Frauen im Visier. Heute sei die Frauenquote im tiefen einstelligen Prozentbereich; dabei sei der Beruf nicht nur etwas für Männer: «Mit guten Beispielen können wir zeigen, dass auch Frauen Chancen haben. In diesem Herbst hat erst gerade eine junge Thurgauerin die Försterschule erfolgreich absolviert.»