Im Thurgau soll es bis 2040 kein neues Bauland geben

Die vorberatende Kommission des Thurgauer Kantonsparlaments hat einen Gegenvorschlag zu den beiden Kulturland-Initiativen präsentiert. Sie schlägt vor, dass das Einzonungsmoratorium nur befristet gelten soll.

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Bildlegende: Kulturland im Thurgau soll besser geschützt werden. Keystone

Die beiden Kulturland-Initiativen waren im letzten Juli eingereicht worden. Ihr Kernanliegen: Das Bauland im Kanton Thurgau soll auf dem heutigen Stand eingefroren werden.

Die vorberatende Kommission des Thurgauer Grossen Rates hat nun einen Gegenvorschlag präsentiert. Er sieht ein zeitlich befristetes Einzonungsmoratorium bis 2040 vor. Bauland könnte nur noch eingezont werden, wenn die gleiche Fläche ausgezont wird. Grundlage für den Gegenvorschlag wäre der kantonale Richtplan, der derzeit überarbeitet wird.

Der Gegenvorschlag wird auch von den Initianten der Kulturland-Initiativen unterstützt. Sie haben angekündigt, dass sie ihre Initiativen zurückziehen wollen, wenn das Thurgauer Kantonsparlament dem Gegenvorschlag zustimmt.

Das Kantonsparlament wird sich voraussichtlich Ende Juni mit den Vorlagen befassen.