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Ostschweiz Immer noch viele Keime in Ostschweizer Würsten

Die Kantone haben in ihren Labors 2013 unter anderem Cervelats, Bratwürste und Wienerli analysiert. Bei 9 Prozent der Proben waren sie nicht zufrieden. Die Würste enthielten zu viele Keime. Dies hat für die Metzger Konsequenzen.

Cervelats auf Teller
Legende: Bei den neusten Labor-Untersuchungen schnitten die Cervelats viel besser ab als bei jenen 2012. Keystone

Die gerügten Betriebe müssen den Kantonschemikern aufzeigen, wie sie die Zahl der Keime in ihren Würsten reduzieren, sagt der St. Galler Kantonschemiker Pius Kölbener. Der Kanton würde die Massnahmen der Metzger dann kontrollieren.

Im Gegensatz zu den Kontrollen in den Jahren zuvor ist der Cervelat nicht mehr das Sorgenkind Nummer eins. Bei dieser Wurst habe sich die Situation massiv verbessert. Er führe dies auf die schlechten Testresultate in der Vergangenheit und die Gespräche mit den Betrieben zurück, sagt Pius Kölbener.

Getestet wurden in den kantonalen Labors 2013 auch Müsli-Mischungen. In jedem dritten Pack sei nicht das drin gewesen, was auf der Packung stehe, sagt Kölbener. «Das ist Betrug am Konsumenten und muss sich ändern», so der Kantonschemiker.

Insgesamt untersuchten die Ostschweizer Labors im letzten Jahr über 1000 Proben. Die Labors arbeiten schon seit einigen Jahren zusammen. Jedes führt die Proben durch, bei welchen es am Kompetentesten ist.

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