Wahlen AI Innerrhoden sucht Bauprofi mit Politgespür

An der Landsgemeinde wird die Nachfolgerin oder der Nachfolger von Bauherr Stefan Sutter gewählt. Für das Regierungsamt wünschen sich verschiedene Verbände und Parteien vor allem eine Person mit Fachwissen. Auf den neuen Baudirektor warten viele anspruchsvolle Projekte.

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Bildlegende: Im Kanton Appenzell Innerrhoden haben sich diverse Bauprojekte angestaut. (Im Bild: Spital Appenzell) SRF

Ausgangslage: Der amtierende Bauherr (Baudirektor) Stefan Sutter tritt zurück. An der Landsgemeinde am 30. April wird seine Nachfolge gewählt. Der Bauherr ist eines von sieben Mitgliedern in der Innerrhoder Standeskommission (Regierung) und führt das Bau- und Umweltdepartement.

Job-Profil: Verschiedene Verbansvertreter fordern eine Bauherrin oder einen Bauherrn mit Fachwissen. Dabei wird auch verschiedentlich Kritik laut am abtretenden Bauherr, weil sich mittlerweile viele grosse Bauprojekte aufgestaut haben. So will Appenzell Innerrhoden in den nächsten Jahren unter anderem ein Hallenbad bauen, neue Räume für die Verwaltung, das Spitalareal umnutzen und viele weitere Baustellen eröffnen. Diese Projekte müssten nun an die Hand genommen werden.

Wichtig dabei sei aber auch das Politgespür. Um die teuren Vorlagen dem Volk zu erklären, braucht es einen guten Kommunikator.

Kandidaten: Die Verbände wollen sich noch nicht in die Karten schauen lassen. Auch mögliche Kandidaten legen sich noch nicht fest. Ein oft genannter Name ist Fefi Sutter. Der Immobilienfachmann und ehemalige Grossrats-Präsident dürfte sich eine Kandidatur überlegen. Zudem werden eine Handvoll weitere Namen gehandelt.