Innerrhoden will keine Begrenzung des Pendlerabzuges

Wer mit dem Auto zur Arbeit fährt, kann bei der Bundessteuer seit Anfang Jahr nur noch maximal 3000 Franken abziehen. Auch viele Kanton haben den Pendlerabzug gekürzt. Appenzell Innerrhoden will aber an der alten Lösung festhalten.

Parkierte Autos vor Häusern in Urnäsch. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die neue Regelung stellt es den Kantonen frei, den Pendlerabzug in ihrer Einkommenssteuer zu begrenzen oder nicht. Keystone

Mit der Annahme der Fabi-Vorlage am 9. Februar 2014 haben sich die Schweizerinnen und Schweizer auch für eine Plafonierung des Pendlerabzuges ausgesprochen. Bei den Bundessteuern beträgt dieser 3000 Franken.

In den Kantonen St. Gallen, Thurgau und auch Appenzell Ausserrhoden wurde der Pendlerabzug bereits gekürzt. In den Kantonen Graubünden und Glarus gibt es keine Begrenzung beim Abzug. Auch der Kanton Appenzell Innerrhoden will an einem unbegrenzten Abzug festhalten, wie die Regierung mitteilt.

Pendlerabzug in der Ostschweiz

St. Gallen
Per 1. Januar 2016 gilt: Maximaler Abzug von 3655 Franken, so viel wie die Kosten für ein Generalabonnement 2. Klasse für einen Erwachsenen.
ThurgauAb 1. Januar 2016 beträgt der maximale Abzug 6000 Franken.
Appenzell Ausserrhoden
Der Abzug ist seit 1. Januar 2015 auf 6000 Franken beschränkt.
Appenzell Innerrhoden
Keine Begrenzung
GlarusKeine Begrenzung
GraubündenKeine Begrenzung