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Aus Regionaljournal Ostschweiz vom 22.02.2019.
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Innerrhoder Justiz Zu viele Fälle: Staatsanwaltschaft braucht Hilfe

Hintergrund des Pendenzenbergs ist ein Justizskandal: Ein 17-jähriger Lehrling war im Jahr 2010 in einem Lehrbetrieb in Appenzell in einem Warenlift tödlich verunfallt. Danach wurde wegen fahrlässiger Tötung ermittelt. Zu einer Gerichtsverhandlung kam es nie, weil der leitende Staatsanwalt den Fall verjähren liess. Der Fall löste viel Kritik aus und wurde extern untersucht. Dabei kam heraus, dass der leitende Staatsanwalt die Untersuchung des Todesfalls zu wenig zielstrebig geführt hatte.

Erfolglose Suche nach Ersatz

Der Staatsanwalt, der seine Stelle bereits gekündigt hatte, wurde im September 2018 freigestellt. Seine Nachfolge übernahm der damalige Stellvertreter. Der Kanton versuchte seither, einen zweiten Staatsanwalt zu finden. Die Bewerber hätten nicht die nötige Qualifikation mitgebracht, erklärte Landesfähndrich Martin Bürki.

Nun wird befristet auf ein Jahr ein ausserordentlicher Staatsanwalt eingestellt. Dieser soll beim Abarbeiten der Fälle helfen. Es ist der 27-jährige Roland Klingler aus St. Gallen. Gleichzeitig stellt der Kanton für ein halbes Jahr eine zusätzliche Polizistin als ausserordentliche Ermittlerin an.

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