Innerrhoder Regierung hält an Feiertagen fest

Anfang 2015 wurde die Regierung damit beauftragt, den volkswirtschaftlichen Wert der Feiertage zu überprüfen. Der SVP-Grossrat Ruedi Eberle war der Meinung, dass sie der Innerrhoder Wirtschaft schaden. Die Standeskommission hat das geprüft und kommt zum Schluss, keine Feiertage zu streichen.

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Bildlegende: Die Innerrhoder Regierung möchte an den vier kantonalen Feiertagen auch festhalten, weil sie vielen etwas bedeuten. Keystone

Zusammen mit dem Gewerbeverband und der Handelskammer ging die Regierung auf die Innerrhoder Firmen zu. Sie wollten von diesen wissen, wie sie und ihre Belegschaft mit diesen Feiertagen umgehen. Die meisten handhaben es ähnlich. Entweder müssen die ausgefallenen Stunden kompensiert werden oder es gibt keinen Lohn.

Die Standeskommission nach dieser Prüfung zum Schluss, dass «Allerheiligen», «Maria Empfängnis», «Maria Himmelfahrt» und den «St. Mauritiustag» Feiertage bleiben sollen, die wirtschaftlichen Auswirkungen seien zu klein, schreibt sie in ihrem Bericht an den Grossen Rat. Hinzu käme, dass einem wesentlichen Teil der Bevölkerung diese Feiertage etwas bedeute.

Der Grosse Rat behandelt diesen Antrag im Februar.