Innovation in St. Gallen für die Schweiz

Die Kantone St. Gallen, beide Appenzell und das Fürstentum Liechtenstein bewerben sich für einen Standort des «Nationalen Innovationsparks». Die Universität St.Gallen, die Empa und die Forschungseinrichtungen der regionalen Fachhochschulen sprechen für den Standort St.Gallen, schreibt die Regierung.

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Bildlegende: Die Hochschule für Technik in Rapperswil wäre einer der Forschungspartner für den Netzwerkstandort in St. Gallen. zvg

Der Bund will die Schweiz als attraktiven Standort für Forschung und Entwicklung weltweit besser positionieren. Dafür soll unter der Dachmarke «Nationaler Innovationspark» eine Reihe von regionalen Innovationsparks entstehen - sogenannte Netzwerkstandorte. Genau für einen solchen Netzwerkstandort bewerben sich nun ein Teil der Ostschweizer Kantone. Zwei «Hubstandorte» im Umfeld der ETH Zürich und der EPF Lausanne sollen als international ausstrahlende Pole des Netzwerks wirken.

Für die Ostschweiz sprechen verschiedenste Argument, so die St. Galler Regierung: Der Standort könne, dank den vielen Forschungsabteilungen der Fachhochschulen, mit vielen Forschungspartnern dienen. Aber auch die Wirtschaftsstruktur der Ostschweiz, welche stark durch den industriellen Sektor geprägt ist, sei entscheidend. Der Standort Ostschweiz wolle genau diese Produktionssysteme der Zukunft thematisieren.

Im Juni entscheiden die kantonalen Volkswirtschaftsdirektoren, welche Projekte dem Bund eingereicht werden. Aus der Ostschweiz liegt noch eine Kandidatur aus Frauenfeld vor. Das Zentrum in St. Gallen würde in der Nähe des Forschungszentrum Empa im Westen der Stadt gebaut werden.