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«Der Standort Mollis ist wichtig für uns.»
Aus Regionaljournal Ostschweiz vom 07.02.2020.
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Interview mit dem Firmenchef Werden Sie Ihre Helikopter in Mollis bauen, Herr Löwenstein?

Die Firma Kopter Group AG wollte auf dem Flugplatz Mollis Helikopter bauen. Letzte Woche wurde die Firma jedoch durch den grossen, italienischen Rüstungskonzern Leonardo übernommen.

Andreas Löwenstein

Andreas Löwenstein

CEO Kopter Group AG

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Andreas Löwenstein ist seit Anfang 2017 CEO der Kopter Group AG (früher Marenco Swiss Helicopter AG).

SRF: Bleibt der Standort Mollis auch nach der Übernahme durch Leonardo bestehen?

Andreas Löwenstein: Der Standort Mollis ist wichtig für uns. Ich kann Ihnen aber heute noch nicht sagen, wie in den Gesprächen, die wir mit unserem neuen Aktionär noch haben werden, diese Debatte ausgehen wird.

Der Standort Mollis ist wichtig für uns.
Autor: Andreas LöwensteinCEO Kopter Group AG

Wir werden diesen Standort von unserer Seite her mit Sicherheit stark vertreten.

Welche Argumente könnte man denn bringen, die für Mollis sprechen?

Der Standort Mollis ist deswegen wichtig für Kopter, weil wir dort einen industriellen Neuaufbau machen können. Wenn Sie ein sehr striktes Kostenmodell haben – wie das bei uns der Fall ist – dann müssen Sie ein neues Industriegebäude von Grund auf so bauen können, dass Sie die Kosten meistern. Und das ist in Mollis möglich.

Und was spricht gegen Mollis?

Gegen den Standort Mollis würde sprechen, wenn wir keine guten Anbindungen haben. (Der Ausbau der Netstalstrasse wurde durch den Landrat noch nicht bewilligt. Anm. d. Red.) Und gegen Mollis spricht das Wetter.

Was ist falsch mit dem Wetter in Mollis?

Sie müssen mit einem Hubschrauber fliegen können. Und wenn Sie Regen, Schnee, Sturm, Föhn und so weiter haben, dann können Sie manchmal mit einem Prototypen nur 20 Minuten fliegen, obwohl sie 20 Stunden geplant hatten. Und das ist ein Problem. Aber: Für die spätere Serienproduktion ist das weniger ein Problem.

Wann fällt der Entscheid für oder gegen den Standort Mollis?

Das kann ich heute so nicht sagen. Wir haben die Verträge gerade erst unterschrieben. Die Tinte ist noch nicht trocken. Wir fangen jetzt erst an mit Leonardo zu diskutieren, wie wir uns aufstellen.

Das Gespräch führte Annina Mathis.

Regionaljournal Ostschweiz, 17:30 Uhr; mata;kelk

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