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Zu Besuch auf dem Känguruhof
Aus Regionaljournal Ostschweiz vom 04.08.2020.
abspielen. Laufzeit 02:47 Minuten.
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Känguruhof in Bernhardzell Tiere von drei Kontinenten

Tamara und Stefan Krapf haben den früheren Milchbetrieb im sankt gallischen Bernhardzell in einen Erlebnishof mit heimischen Rindern, afrikanischen Straussen und australischen Wallabys verwandelt.

Inala sitzt auf der grünen Wiese und schaut neugierig zu Tamara und Stefan Krapf. Inala ist ein Bennett-Wallaby und kam vor einem Jahr auf dem Hof im sankt gallischen Bernhardzell zur Welt. Das Spezielle bei Inala: Sie ist weiss und hat rote Augen, sie ist also ein Albino. Den Namen «Inala» hat Tamara Krapf ausgewählt: «Inala bedeutet in der Sprache der Aborigines Frieden. Bei den Aborigines ist es zudem so, dass jemand, der einen Albino sieht oder besitzt ein Leben lang Glück haben wird.»

Kleine Kängurus
Legende: Inala, ein Albino-Wallaby, schaut neugierig, wer da zu Besuch kommt. SRF

Känguru-Zucht

Tamara und Stefan Krapf züchten seit bald fünf Jahren Wallabys auf ihrem Hof. Angefangen hat alles vor sieben Jahren. Damals hat Stefan Krapf den Kleinbetrieb von seinen Eltern übernommen. Milchwirtschaft zu betreiben, sei für ihn nicht in Frage gekommen, sagt er. Vielmehr hätte er zusammen mit seiner Frau Tamara nach anderen Betriebszweigen gesucht, die sich gut ergänzen und bei denen die Natur und die Beziehung zu den Tieren im Vordergrund stehe. Qualität vor Masse sozusagen.

Rinder und Strausse

Als erstes setzten die beiden auf die Zucht von Bio Weidebeef. Sie kaufen Rinder, mästen sie zwei Jahren lang und lassen sie dann schlachten. Zu den Rindern gesellten sich Strausse hinzu - eine optimale Ergänzung, wie Stefan Krapf findet, da die Strausse beispielswiese auch das Restfutter der Rinder verwerten.

Kleine Strausse
Legende: Die kleinen Strausse leben zuerst im Känguru-Gehege. Dort sind sie vor dem Fuchs geschützt. SRF

Auch die Strausseneier kauft Stefan Krapf ein, brütet sie unter eine Wärmelampe aus und hilft den jungen Straussen beim Schlüpfen. Am Anfang leben sie durch einen Elektrozaun geschützt im Känguru-Gehege. Nach einem halben Jahr kommen sie ins eigentliche Straussen-Gehege. Dort werden sie - wie die Rinder - ebenfalls rund zwei Jahre lang gemästet und dann geschlachtet.

Wir wissen, dass die Tiere ein gutes Leben hatten und mit Respekt behandelt worden sind.
Autor: Tamara und Stefan KrapfBetriebsleiter Känguruhof

Die Tiere zum Schlachthof zu geben, sei nicht einfach, sagt das Betriebsleiterpaar. Aber: Sie könnten es mit einem guten Gewissen tun. «Wir wissen, dass die Tiere ein gutes Leben hatten und mit Respekt behandelt worden sind.»

Eigener Hofladen

Das Fleisch der Rinder und der Strausse verkaufen Stefan und Tamara Krapf auf ihrem Hofladen. Dazu kommen weitere selbst produzierte und verpackte Produkte. Die Kängurus verkaufen sie an Zoos oder exotische Tierliebhaber. Zudem führt das junge Betriebsleiterpaar verschiedene Events auf ihrem Hof durch.

Kängurus, Straussen, Rinder und ein eigener Hofladen: Ein nicht alltäglicher Mix, der für Tamara und Stefan Krapf funktioniert, im Einklang steht mit der Natur und zeigt, wie ein Kleinbetrieb in der Landwirtschaft heute auf eine etwas exotischere Art funktionieren kann.

SRF 1;

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