Regierungsratswahlen AR Kampfwahl immer wahrscheinlicher

In Appenzell Ausserrhoden muss der Regierungssitz von Marianne Koller neu besetzt werden. Die FDP-Politikerin tritt ab. Neben den Parteiunabhängigen ist auch die SVP auf der Suche nach Kandidatinnen. Immer wieder ins Spiel gebracht wird die SVP-Gemeindepräsidentin von Bühler, Inge Schmid.

Im März 2013: Inge Schmid verfolgt die Wahlresultate während der Wahlveranstaltung zum neuen Ausserrhoder Regierungsrat. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Im März 2013: Inge Schmid verfolgt die Wahlresultate während der Wahlveranstaltung zum neuen Ausserrhoder Regierungsrat. Keystone

Um den frei werdenden Regierungsratssitz in Appenzell Ausserrhoden zeichnet sich eine Kampfwahl ab. Für die zurücktretenden FDP-Regierungsrätin Marianne Koller will ihre Partei den Urnäscher Kantonsrat Dölf Biasotto als Nachfolger.

Allerdings gibt es Anzeichen, dass Dölf Biasotto nicht der einzige Kandidat bleibt. Die SVP habe bei den Ortssektionen nachgefragt, ob es passende Kandidatinnen und Kandidaten gebe. Dies bestätigt die Gemeindepräsidentin von Bühler, Inge Schmid, gegenüber der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz» auf SRF 1. Auch die Parteiunabhängigen sind auf der Suche nach Kandidaten.

An der Kandidatur von Döf Biasotto gibt es Krtik, weil die Ausserrhoder Regierung mit dem Rücktritt von Marianne Koller ihre einzige Frau verliert.

«  Grundsätzlich sage ich nicht Nein zu einem solchen Mandat. »

Inge Schmid
Gemeindepräsidentin Bühler, SVP

Die SVP-Politikerin Inge Schmid hat schon vor drei Jahren für den Ausserrhoder Regierungsrat kandidiert. Auf die Frage, ob sie selber für die SVP ins Rennen steige, meint Inge Schmid: «So ein Amt würde mich schon interessieren; es entscheidet aber die Delegiertenversammlung.»

Die SVP informiert Ende der dritten Adventswoche wie es weitergeht, ob die Partei mit einer Kandidatur ins Rennen steigt und wenn ja, mit wem.

Die Wahl um den frei werdenden Sitz in der Ausserrhoder Regierung ist Mitte Februar.