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Kanti Wattwil Variante mit zwei Standorten prüfen

Legende: Audio Diskussion neu entfacht abspielen. Laufzeit 03:26 Minuten.
03:26 min, aus Regionaljournal Ostschweiz vom 18.06.2018.

Ausgangslage: Die in die Jahre gekommene Kantonsschule Wattwil muss abgebrochen werden und wird durch einen Neubau ersetzt. Die Regierung will dem Parlament im Frühling 2019 eine 82-Millionen-Vorlage präsentieren. Vorgesehen ist ein gemeinsamer Campus mit der Berufsfachschule in Wattwil. Eine Volksabstimmung über das Projekt ist am 24. November 2019 geplant.

Was bisher geschah

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  • 2009: Die St. Galler Regierung gibt bekannt, dass die Kantonsschule Wattwil saniert werden muss.
  • 2013: Es fällt der Entscheid, dass die Kanti abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt wird.
  • 2014: Obwohl eine Standortanalyse Uznach als Kanti-Standort empfiehlt, hält die Regierung am Standort Wattwil fest.
  • 2015: Die St. Galler Bildungs- und Baudirektoren geben bekannt, dass in der Nähe des Bahnhofs ein Campus aus Kanti und Berufsfachschule entstehen soll.

Aktuell: St. Galler Kantonsräte entfachen erneut die Standort-Diskussion um den Neubau der Kantonsschule Wattwil. Sie schlagen vor, dass die bisherige Kanti in Wattwil saniert wird und in Rapperswil-Jona ein Neubau entsteht. Im Toggenburg sollen die musischen und phil-I.-Fächer, im Linthgebiet die sogenannten MINT-Fächer (Mathe, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) unterrichtet werden.

Interpellation: Zwei-Standort-Lösung

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Die Kantonsräte Peter Göldi (CVP), Thomas Rüegg (FDP) und Yvonne Suter (CVP) wollen von der Regierung wissen, wie diese die Idee einer Dezentralisierung der Mittelschulbildung mit Berücksichtung der Standorte Wattwil und Rapperswil-Jona beurteilt.

Die Interpellanten sprechen sich für zwei Standorte der bisherigen Kanti Wattwil aus. Im Toggenburg soll das bestehende Gebäude saniert werden, in Rapperswil-Jona soll ein Neubau entstehen. Anstelle einer Grosskanti in Wattwil sollen zwei Schulen für je 350 bis 450 Schülerinnen und Schüler geführt werden.

Das Hauptargument der Interpellanten ist der Schüleranteil: Sie führen auf, dass mittlerweile 74 Prozent der Schülerinnen und Schüler an der Kantonsschule Wattwil aus dem Linthgebiet, 26 Prozent aus dem Toggenburg stammen. Dies werfe Fragen auf, die zu beantworten seien, bevor der Kantonsrat und schliesslich das Stimmvolk über ein Neubauvorhaben entscheiden.

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