Kanton Thurgau ändert Pläne zur Sanierung der Pensionskasse

Der Thurgauer Regierungsrat reagiert auf die Kritik an der Sanierung der kantonalen Pensionskasse: Der Kanton soll 200 Millionen Franken zinslos zur Verfügung stellen, anstatt diese einzuschiessen.

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Bildlegende: Im Thurgau wird um Geld für die kantonale Pensionskasse gerungen. Keystone

Das Geld soll solange zur Verfügung stehen, bis der Deckungsgrad 115 Prozent beträgt. In der ersten Vorlage sah die Regierung vor, 200 Millionen Franken einzuschiessen.

Dies hätte wahrscheinlich im Parlament keine Chance gehabt, sagt Finanzdirektor Bernhard Koch. Man müsse die Realität berücksichtigen, deshalb sei der Regierungsrat von der ursprünglichen Idee abgewichen. Bei anderen Punkten bleibt die Regierung bei den Entwürfen: So soll die Staatsgarantie zum Beispiel beim Deckungsgrad von 115 Prozent fallen.