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Legende: Audio Neun Gaffer wurden verzeigt abspielen. Laufzeit 01:46 Minuten.
01:46 min, aus Regionaljournal Ostschweiz vom 24.05.2019.
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Kantonspolizei St. Gallen Gaffer-Kontrolle auf der Autobahn

Die St. Galler Kantonspolizei machte erstmals Jagd auf Gaffer. Dazu nutzte sie eine interkantonale Übung der Feuerwehr auf der A13 im St. Galler Rheintal. Diese fingierte an zwei Tagen zu Übungszwecken einen schweren Unfall kurz vor der Autobahnausfahrt Schaan bei Buchs.

Gaffer, ein Problem

Total wurden neun Autofahrer erwischt, welche beim Vorbeifahren den «Unfall» mit ihrem Handy filmten oder fotografierten.

Diese sogenannten Gaffer wurden bei der Staatsanwaltschaft verzeigt. Ihnen drohen Bussen von mehreren hundert Franken und eventuell auch der Entzug des Führerscheins.

Der Sprecher der Kantonspolizei St. Gallen sagt auf Anfrage, dass Gaffer bei Unfällen immer wieder auffielen. Sogar auf der Gegenfahrbahn würden Gaffer jeweils abbremsen, um den Unfall zu beobachten oder zu fotografieren. Dies führe zu weiteren, gefährlichen Situationen.

Gelegenheit nutzen

Der fingierte Unfall hätte jetzt erstmals Gelegenheit geboten, sich des Problems anzunehmen. Die Polizei sei bei der Unfallübung nicht direkt involviert gewesen und hätte sich deshalb auf die Gaffer konzentrieren können, sagt Mediensprecher Florian Schneider weiter. Die Kantonspolizei St. Gallen plant jedoch nicht, weitere Gaffer-Kontrollen durchzuführen. Sie wird aber weiterhin bei Unfällen, wo möglich, auch ein Auge auf die Gaffer werfen.

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