Keine finanziellen Sorgen in Appenzell Innerrhoden

Dem Kanton Appenzell Innerrhoden flossen letztes Jahr viel mehr Steuergelder zu als budgetiert. Die Staatsrechung 2013 schliesst darum mit einem Überschuss von 450'000 Franken - und damit um acht Millionen besser als veranschlagt.

Deckbaltt der Staatsrechnung AI Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Nur aussen rot: Die Innerrhoder Staatsrechnung 2013. SRF

Säckelmeister (Finanzdirektor) Thomas Rechsteiner zeigte sich am Freitag gut gelaunt und zufrieden. Bei einem Aufwand von rund 150 Millionrn Franken in der laufenden Rechnung resultierte statt des budgetierten Defizits von 7,6 Millionen Franken ein kleiner Überschuss. Sparsamkeit in der Verwaltung und hohe Steuereinnahmen seien die Gründe, sagte Rechsteiner.

So fielen die Erbschafts- und Schenkungssteuern 3,4 Millionen Franken höher aus als erwartet, die Staatssteuern (inklusive Nachzahlungen früherer Jahre) gar um 6 Millionen Franken höher. Die Konsequenzen der Finanz- und Währungskrise hätten sich nicht wie befürchtet auf das Rechnungsergebnis niedergeschlagen, stellte der Säckelmeister fest.

Auf der andern Seite gab es auch Mehrausgaben, etwa beim Spital Appenzell, den ausserkantonalen Spitalaufenthalten oder dem Asylwesen. Das gute Ergebnis liess zusätzliche Abschreibungen von 3,9 Millionen Franken zu. Gleichzeitig investierte der Kanton aber auch weniger.

Für das laufende Jahr gibt sich Rechsteiner zuversichtlich, obwohl die Bundesbeiträge tiefer ausfallen werden. Bei den Steuereinnahmen sei weiterhin mit einem kleinen Wachstum zu rechnen.