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Knies Kinderzoo streicht die Seelöwen-Shows aus dem Programm.
Aus Regionaljournal Ostschweiz vom 08.01.2019.
abspielen. Laufzeit 01:52 Minuten.
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Keine Seelöwen mehr Tierschützer zwingen Kinderzoo in die Knie

Der Schweizer Tierschutz verbucht im Kampf gegen die Haltung von Seelöwen einen Grosserfolg. Knies Kinderzoo in Rapperswil verzichtet per Ende 2019 auf Shows mit Seelöwen – weiter kommentieren will der Zoo den Entscheid nicht.

Vor rund 20 Jahren zeigten im Kinderzoo die letzten Delphine vor Publikum ihre Kunststücke. Kritik von Tierschützern führte dazu, dass seither Delphin-Shows in der ganzen Schweiz der Vergangenheit angehören. Nun streicht Knies Kinderzoo in Rapperswil auch die Seelöwen-Shows aus dem Programm.

«Anlage genügt heutigen Ansprüchen nicht»

Ganz zur Freude von Samuel Furrer vom Schweizer Tierschutz STS: «Das ist ein sehr verantwortungsbewusster Entscheid.» Der Tierschutz mache seit mehr als zehn Jahren Druck auf die Schweizer Zoos, um die Haltung von Wildtieren zu verbessern. «Schön, dass wir nun etwas bewirken konnten.»

Die Seelöwen-Anlage erfülle zwar die gesetzlichen Auflagen, so Furrer, für die intelligenten Tiere. Sie genüge von der Grösse und der Struktur her den heutigen Ansprüchen aber nicht. Deshalb sei es besser, auf Seelöwen-Shows zu verzichten.

Der Zoo plant einen Ersatzbau für die Seelöwen-Anlage. Ob dann dort andere Tiere in Shows auftreten sollen, ist nicht bekannt.

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49 Kommentare

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  • Kommentar von Anousha Peter  (APet)
    Mich erstaunen ein paar Kommentare wirklich. Einerseits, dass Leute komplett ihre Spende für den Tierschutz streichen nur wegen den Seelöwen? Weil es ja sonst auch kein Tierleid auf der Welt gibt? Tiger-Handel? Aufhängen von Hunden weil sie nach der Jagd nicht mehr gebraucht werden? Immer weniger Lebensraum? Verschmutzung? Nur um bekannte Bsp zu geben. Ausserdem glaube ich dass man ein Stückweit Leuten die studiert sind und die sich jeden Tag damit befassen ein Stückweit vertrauen kann.
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  • Kommentar von Hans H. Hirt  (AndromedaAxiomis)
    Ein Seelöwe tanzt mit einem Menschen. Wer dies nich als krank empfindet, der tut mir echt leid. Als ob die Fauna nicht schon genug unter uns leidet und gedemütigt wird.
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    1. Antwort von Sebastian Demlgruber  (SeDem)
      Ich finde es seltsam, wenn manche Menschen ihre Menschen-Kategorien wie „Demütigung“ auf Tiere projizieren und in die Fauna hinein interpretieren, aber jeden Beweis schuldig bleiben. Fühlt sich ein Hund „gedemütigt“, wenn er an der Leine läuft, eine Katze, wenn sie um ein Leckerli miaut, ein Hamster, der sich im Rad bewegt? Wenn ja, müsste jede Tierhaltung verboten werden, nicht nur Seehund-Auftritte im Zoo. Ich finde, man kann‘s auch übertreiben.
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    2. Antwort von Patric Huber  (Patric Huber)
      Für Ihr Handy, Computer, Fernseher, Auto etc. wurden jede Menge Resourcen ausgebeutet. Ist eigentlich auch krank... also Hypokrisie... oder nicht?
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    3. Antwort von Andrea Fosco  (Snowbear)
      @(SeDem): wird schwierig, Demütigung bei den Tieren oder der Fauna nachzuweisen, denn bekannterweise sprechen sie nicht und können sich nicht wehren. Doch genau das wird ausgenützt.
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  • Kommentar von Martin Tscharner  (Kaminfeger)
    Artgerechte Tierhaltung ist perse ja unmöglich, da es ja, in freier Wildbahn leben, bedeuten würde? Wer die Wahl hätte würde wohl lieber im Zoo leben wollen statt Gefahr zu laufen an den Widrigkeiten der freien Natur zu Grunde zugehen.
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