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Ostschweiz Kinder- und Jugendpsychiatrie hat Hochkonjunktur

Seit 50 Jahren gibt es die Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienste St. Gallen. Die letzten 15 Jahre leitete Christian Hauser als Verwaltungsdirektor den Dienst. Eine seiner ersten Amtshandlungen war, die Gesprächsräume schalldicht zu isolieren.

Legende: Audio KJPD-Verwaltungsdirektor Christian Hauser im Gespräch (20.06.2016) abspielen. Laufzeit 14:00 Minuten.
14:00 min, aus Regi Ostschweiz vom 20.06.2016.

Die Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienste St. Gallen (KJPD) schlossen sich 1966 aus verschiedenen privaten Trägervereinen zusammen. Heute wird die Institution von einer Stiftung getragen. Gestartet wurde mit sieben Mitarbeitenden, heute sind es hundert mehr.

Die Nachfrage steige stetig, erklärt Christian Hauser im Gespräch. Gegen 3'000 Kinder und Jugendliche würden heute von der KJPD behandelt, fast ein Drittel mehr als noch vor zehn Jahren. Das hinge mit dem hohen Leistungsdruck in der heutigen Gesellschaft zusammen, erläutert Hauser einer der Gründe dieses Anstiegs. So seien auch regionale Unterschiede auszumachen, zwar nicht signifikant aber doch ein bisschen:

Ist in einer Region die Arbeitslosenquote hoch, kann sich das auch bei unseren Standorten zeigen. Stressfaktoren im Elternhaus können sich leicht auf Kinder und Jugendliche übertragen.
Autor: Christian HauserVerwaltungsdirektor KJPD St. Gallen

Die KJPD leisten - in Ergänzung zu Privatpraxen - die ambulante, psychiatrische und psychotherapeutische Versorgung der Einwohner der Kantone St. Gallen, Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden. Die Stiftung Kinder- und Jugendpsychiatrische Dienste St. Gallen erfüllt Ihre Aufgaben mit einem Leistungsauftrag des Kantons St. Gallen.

Anlaufstelle für Kinder

Die Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienste St. Gallen (KJPD) sind eine Anlaufstelle für Kinder, Jugendliche und ihre Familien bei psychischen und psychosozialen Schwierigkeiten. Die KJPD sind zuständig für die Kantone St. Gallen, Appenzell Ausserrhoden sowie auch Appenzell Innerrhoden.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Bruno Hochuli (Bruno Hochuli)
    Viele der jungen Menschen sind total übervordert von der Medienflut und vom immer prädent sein im Handy. Lernt die Menschen wieder wandern, nehmt ihnen die Handy in bestimmten Zeiten weg und schickt sie früher ins Bett. Sie werden staunen wie schnell sich die jungen Leute plötzlich viel besser fühlen. Eine gute Diskusion am Familientisch wirkt Wunder.
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